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Zahnen
im 2. Lebensjahr

Zahnen im 2. Lebensjahr © yana136 / AdobeStock.com

Das Zahnen ist im ersten Lebensjahr des Kindes ein wichtiger Meilenstein, genauso wie die ersten eigenen Schritte. Ein Babylächeln geschmückt mit den ersten Zähnchen verzückt nicht nur die Mutter. Nach langen Schreiattacken und durchgemachten Nächten glaubt man, das Schlimmste hinter sich zu haben. Doch auch im zweiten Lebensjahr darfst du dich auf weiteres Zahnen einstellen.

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Ein Zahn folgt dem nächsten - dazwischen gibt es einige Erholungsphasen

Wenn dein Baby gesund ist und auch die Entwicklung ganz normal verläuft, wird es wahrscheinlich im Alter von fünf bis zehn Monaten seine ersten unteren Schneidezähne, auch Milchzähne genannt, bekommen. Meist folgen darauf die oberen mittleren Schneidezähne und die seitlichen Eckzähne. Im Alter von zwei Jahren bekommt das Kleinkind meistens die hinteren Backenzähne und die Eltern dürfen sich auch hier, genau wie im Babyalter, auf schlechte Schlafphasen oder auch jammernde Kinder einstellen.

Kinder zahnen meistens bis zum dritten Lebensjahr, dann ist das Milchgebiss soweit vollständig und es blitzen, je nach Entwicklung des Kindes, perlweisse strahlende Zähne aus seinem Mund. Die Mutter kann besonders dann, wenn Kinder zahnen, auf das Kau- oder Schmusebedürfnis eingehen, um die schmerzhafte Zeit erträglicher zu machen.

Die Zähne des Kleinkindes sind nicht die bleibenden Zähne und auch der Zahnschmelz ist nicht mit dem Gebiss nach dem Zahnwechsel zu vergleichen. Die Pflege der Milchzähne und Backenzähne beim Kleinkind ist ebenso wichtig, wie bei den bleibenden Zähnen. Es gibt für die Zähne des Kleinkindes  spezielle Zahnbürsten und Zahn Gels, die den Zahnschmelz stärken, reinigen und pflegen. Je nach Entwicklung des Kindes kannst du dein Kind nun animieren, morgens und abends seine Zähne zu putzen, damit es irgendwann zur Selbstverständlichkeit wird. Nachputzen solltest du aber auf jeden Fall noch.

Was können Eltern tun wenn Kinder zahnen?

Meistens klagen Kleinkinder über Schmerzen im Gebiss oder auch Zahnfleisch. Oftmals sieht man eine dickere gerötete Stelle, dort wo der Zahn noch im Verborgenen liegt. Helfen kann hier das massieren mit einer Zahnbürste und auch das einreiben mit Kamillentee an der schmerzenden Stelle. Auch das Kauen von knackigem und kühlem Gemüse, wie Karotten, Kohlrabi oder Gurke oder ein kühles Joghurt kann das unangenehme Gefühl für einige Zeit lindern. Natürliche Mittel, wie Globulis mit Arnika können die Schwellungen des Zahnfleisches lindern und deinem Kind ebenfalls helfen. Auch jegliche Ablenkung (schönes Spiel, Geschichten vorlesen oder ein Ausflug nach draussen) kann über die anstrengende Zeit hinweg trösten.

Wenn die Zähne deines Kleinkindes ihren Weg durchs Zahnfleisch suchen, kränkeln einige Kinder oftmals. Sie fiebern, fühlen sich schlapp oder schleppen einen Infekt mit sich herum. Das Zahnen ist ein wichtiger Prozess in der Entwicklung und im Körper des Kleinkindes. Die Mutter oder die Eltern können mit viel Verständnis dem Kleinkind beistehen und ihm vielleicht mit einer Geschichte den Prozess des Zahnens erklären.

Gehe im 2. oder 3. Lebensjahr mit deinem Kind zum ersten Mal zum Zahnarzt. Wichtig zu wissen ist es auch, wie du bei einem Zahnunfall richtig reagierst.

Das Zahnen der Backenzähne ist oftmals sehr unangenehm, da hier häufig die komplette Kauleiste schmerzt und auch das Essen erschwert. Sobald diese jedoch zu sehen sind, ist der schmerzhafte Prozess abgeschlossen und dem strahlenden Kinderlächeln steht hoffentlich nichts mehr im Wege.

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