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Wie entstehen Zwillinge?

Zwillinge: So entstehen sie © VRD - AdobeStock.com

Mehr Glück im Doppelpack? Gleich zwei Babys in einem - bedeutet auch doppeltes Glück. Zwischen der SSW 8 und SSW 12 lässt sich sehen, ob es sich um eineiige oder zweieiige Zwillinge handelt. Denn zu dieser Zeit kann der Arzt/Ärztin oder die Hebamme durch Ultraschall erkennen, ob sich in der Gebärmutter zwei oder eine Embryonalhülle (Chorion) entwickeln. Bei 1‘000 Geburten kommen etwa 17 Zwillingspaare auf die Welt.

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Ein Baby oder doch zwei?

Wird eine Schwangerschaft festgestellt und es heisst, du bekommst Zwillinge, so ist diese Nachricht für die werdende Mutter normalerweise eine Überraschung. Meistens auch eine freudige. Viele Eltern fragen sich natürlich, warum bekomme ich gerade Zwillinge? Bei eineiigen Zwillingen wird die befruchtete Eizelle innerhalb von zehn Tagen in zwei geteilt. Das geschieht unabhängig von äusseren Einflüssen und ist weltweit gleich häufig. Die Zahl nimmt jedoch zu, da kinderlose Paare immer mehr Hormonbehandlungen mit einer künstlichen Befruchtung vornehmen.

Die Behandlung mit dem follikelstimulierenden Hormon FSH ergibt, dass mehrere Eizellen sich gleichzeitig heranbilden. Die künstliche Befruchtung setzt auf mehrere befruchtete Eizellen, die gleichzeitig eingesetzt werden. Ebenso ist das steigende Alter der werdenden Mutter eine Komponente, denn die Konzentration des Hormons FSH ist mit dem Alter ansteigend, mit 38 Jahren ist es am höchsten. Man spricht ebenfalls von einer genetischen Anlage, da auch oft in der Familie eine Häufung von zweieiigen Zwillingen zu beobachten ist. Wie das vererbt wird, ist nicht bekannt.

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Ist es eine Laune der Natur, wenn es Zwillinge gibt?

Wenn zwei Eizellen gleichzeitig heranreifen und sie von verschiedenen Samenzellen befruchtet werden, so entstehen zweieiige Zwillinge. Genetisch sind sie sich nicht ähnlicher als normale Geschwister. Eineiige Zwillinge aber bilden ein identisches Erbgut. Es können hier zwar Ausnahmen auftreten, sie sind aber selten. Die Babys haben dieselben Blutgruppen, sehen sich ähnlich und haben das gleiche Geschlecht. Der Arzt kann die Frage der Mutter: ob sie eineiige oder zweieiige Zwillinge bekommt, nicht immer feststellen. Doch aufgrund der Ultraschalluntersuchung kann er zwischen der Schwangerschaftswoche 8 und 12 erkennen, ob zwei Embryonalhüllen heranwachsen. Medizinisch entscheidend ist, dass sich zwei Föten die Plazenta und die Fruchthöhle miteinander teilen. Im Ultraschall sehen die Zwillingspärchen für den Arzt gleich aus.

Es gibt übrigens bestimmte mütterliche Merkmale, die die Entstehung von Zwillingen begünstigen können.

Die Chance Zwillinge zu bekommen

Eineiige Zwillinge entstehen, wenn die Eizelle sich teilt, nachdem sie befruchtet wurde. Dabei kann der Zeitpunkt der Teilung unterschiedlich sein. Es werden zwei Hälften mit genau dem gleichen Erbgut gebildet. Das ist auch der Grund, warum sich eineiige Zwillinge sehr ähnlich sind. Aber nicht nur die äusseren Merkmale wie die Haarfarbe, die Augenfarbe, das Gebiss und die Körpergrösse sind identisch. Eineiige Zwillinge haben immer das gleiche Erbgut und das gleiche Geschlecht. Erfahre hier mehr über die Besonderheiten von Zwillingen.

Zweieiige Zwillinge entstehen, wenn zwei Eizellen gleichzeitig oder auch hintereinander befruchtet werden, von zwei Samenzellen. Diese Kinder sind nicht erbgleich. Sie können auch ein unterschiedliches Geschlecht haben und ähneln sich oder auch nicht. Zweieiige Zwillinge gibt es häufiger als eineiige. Der Mann hat mit der Zeugung von Zwillingen nichts zu tun, sein Sperma ist lediglich für das Geschlecht der Kinder verantwortlich.

"Hallo wir sind da", das kann die werdende Mutter auf dem Ultraschall erkennen. Sie wird ihre zwei Babys sehen, obwohl sich einer von ihnen, in den ersten Wochen noch versteckt. Keine Angst mit einer Überraschung bei der Geburt. Die modernen Untersuchungen stellen die Zwillingsschwangerschaft fest.

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