Die Haut in der Schwangerschaft

Hautpflege in der Schwangerschaft © fotoduets - AdobeStock.com

Eine Veränderung der Haut in der Schwangerschaft ist ganz normal. Oft hat die Schwangerschaft auch positive Auswirkungen auf die Haut. Sie ist rein und durch die Wassereinlagerungen im Gewebe besonders straff und glatt. Dadurch lässt sie dich strahlend und gesund aussehen.

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Hautveränderungen in der Schwangerschaft

Während die einen sich über schöne, frische Haut freuen dürfen, leiden die anderen Schwangeren unter Hautproblemen und Unreinheiten. Ob Pickel, Akne oder Schwangerschaftsstreifen - alle Hautunreinheiten werden durch die Veränderung des Hormonhaushaltes hervorgerufen und können mit einigen Tipps ausgeglichen werden.

Trockene Haut und (juckende) Ausschläge sind jedoch keine Seltenheit und gerade Frauen, die zu Akne oder Schuppenflechte neigen, erleben in dieser Zeit eine Veränderung. Die stärkere Durchblutung, besonders der Arme und Beine, dient einer ausgeglichenen Temperatur des Körpers. Dir wird schneller warm und du schwitzt leichter. Zudem können die Wangen manchmal gerötet sein oder es bilden sich rote Flecken auf dem Gesicht und dem Körper.

Während der Schwangerschaft steigt die Melaninproduktion, was Veränderungen der Hautpigmentierung zur Folge hat. Muttermale, Sommersprossen, Leberflecken oder bestimmte Partien des Gesichtes (Chloasma/Schwangerschaftsmaske) können sich vorübergehend verdunkeln.

Nach den ersten drei Monaten der Schwangerschaft verfärbt sich bei einigen Frauen die Bauchmittellinie dunkel (sogenannte Linea nigra). Diese Linie ist unterschiedlich stark ausgeprägt (je nach Hauttyp) und wird wenige Wochen nach der Geburt deutlich, in den meisten Fällen vollständig zurückgehen. Als Ursache dieser Verfärbung gilt die hormonell gesteuerte Pigmentumverteilung in den Hautzellen.

Schwangerschaftsstreifen als häufigste Hautbeschwerde

Ab dem fünften Monat können sich an Bauch, Brüsten und Oberschenkeln feine rosafarbene Streifen bilden, die sogenannten Schwangerschaftsstreifen (Striae). Schuld daran sind bestimmte Hormone, die die elastischen Fasern des Bindegewebes zerstören können und manchmal zu ihrem Reissen führen, was aber auch von der Beschaffenheit des Bindegewebes abhängt.

Die Streifen werden nach der Schwangerschaft wieder heller und können je nach Hauttyp auch wieder komplett verschwinden. Frauen mit elastischer Haut haben das Glück keine Schwangerschaftsstreifen zu bekommen.

Da Schwangerschaftsstreifen nicht verhindert werden können, kannst du diese aber minimieren. Eine gesunde Ernährung ab dem Schwangerschaftsbeginn z. B. mit viel Obst und Gemüse, kein Rauchen, keine schnelle Gewichtszunahme und die Haut viel cremen und ölen helfen dabei. 

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