Frühe Anzeichen der Geburt

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Jede Frau nimmt die frühen Anzeichen der Geburt anders wahr. Nicht immer vernimmt die werdende Mutter diese aktiv. Schliesslich gibt es auch keine allgemein gültigen Regeln. Das mütterliche Bauchgefühl gibt den Ton an. Zur rechten Zeit werden die Geburtsanzeichen deutlicher und die geburtseinleitenden Wehen setzen ein.

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Welche Anzeichen gibt es?

Oft wird vom Abgang des Schleimpfropfes gesprochen. Das ist irreführend, da der Abgang des Schleimpfropfes nur anzeigt, dass die Geburt in den nächsten zwei bis sogar erst vierzehn Tagen losgehen könnte, er ist also ein sehr ungenaues Zeichen. Viele Frauen bemerken ihn auch gar nicht. Allerdings gibt es noch weitere von der Natur wundervoll eingerichtete Anzeichen.

Bereits ab der 20. Schwangerschaftswoche verspüren Frauen manchmal erste Schwangerschaftswehen. Manchmal wird der Bauch einfach nur hart. Andere Schwangere vernehmen eher ein starkes Ziehen in der Leisten- und Rückengegend. Diese Phänomene dauern meist nur 30 bis 60 Sekunden an. Zwischen der 34. und 36. Schwangerschaftswoche treten Vor- und Senkwehen in vielen Fällen das erste Mal auf. Diese sind manchmal den Menstruationsschmerzen ähnlich. Dabei gelten diese als zeitige Geburtsanzeichen. Wenn es sich später um Wehen handelt, so werden sie immer stärker. Vor allem sind sie daran zu erkennen, dass sie in immer kürzer werdenden Abständen auftreten. Aber eine allgemein gültige Beschreibung oder gar Fixierung dieser Vorgänge im Schwangerschaftskalender ist nicht möglich.

Erfahre hier mehr über die verschiedenen Wehen in der Schwangerschaft.

Kontaktaufnahme mit Hebamme oder Frauenarzt

Aus diesem Grund ist es unbedingt notwendig, bei Unsicherheit oder auch Unwohlsein sofort den betreuenden Arzt oder die Hebamme zu kontaktieren. Ebenso kannst du direkt ins Spital fahren. Dies ist notwendig, wenn sich die Fruchtblase frühzeitig öffnet. Nicht nur bei Risikoschwangerschaften gilt ein stärkeres Risiko für eine Frühgeburt. Vorzeitige Wehen treten lange vor dem errechneten Geburtstermin auf und werden von einem starken Ziehen im Rücken begleitet. Ebenso treten manchmal Blutungen auf.

Naturphänomen Geburtsanzeichen

Die Zeit der Schwangerschaft bis nach der Geburt gehört zu den beeindruckendsten Phänomenen in der Menschheitsgeschichte. Die Natur hat alles perfekt eingerichtet und entwickelt. Dein Baby wird sich mit sanften Anzeichen ankündigen. Der Schwangerschaftskalender gilt für dich und für das betreuende Fachpersonal. Allerdings ist zu eurer eigenen Sicherheit vor allem das körpereigene Warnsystem gefragt. Damit du diese Signale bewusst wahrnehmen kannst, ist es empfehlenswert, während der gesamten Schwangerschaft entspannt durch den Tag zu gehen. Geniesse deine letzten Tage ohne Kind mit deinem Partner. Eine ständige Angst vor einer Frühgeburt ist grundsätzlich unbegründet. Wenn es dir gut geht, wirst du dies auch auf dein Baby übertragen.

Schwangerschaftswehen kannst du als Übung des Körpers sehen. Geniesse diese Momente. Schliesslich kommt die Geburt immer näher.

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