Was tun bei schlechtem Wetter?

Egal, ob Winter oder Sommer, Sonnenschein ist nie garantiert. Umso besser, wenn du für alle Wetterlagen Ideen dazu hast, wie du den Tag mit deinem Kind gemeinsam verbringen kannst. Wir bieten dir einige Tipps für drinnen und draussen. 

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Spiele in der Wohnung

Tipp 1
Ein Klassiker: Du baust mit deinem Kind eine Höhle aus Decken und Kissen. In diesem geschützten Kuschelraum spielen die meisten Kinder gerne mit ihren Stofftieren oder Puppen, oder vielleicht ist es spannender mit einer Taschenlampe Bilderbücher anzugucken? Evtl. liest du sogar noch eine Geschichte vor?

Tipp 2:
Ab circa 2,5 Jahren kannst du dein Kind wunderbar ins Backen einbeziehen, indem du es umrühren oder Zutaten einfüllen lässt. Viele Kinder sind sehr am Schälen, Schneiden und Sortieren interessiert. Übrigens müssen es nicht immer Weihnachtsguetzli sein, auch in anderen Jahreszeiten essen Jung und Alt gerne Guetzli (Kekse) und diese lassen sich auch wunderbar verschenken.

Tipp 3:
Kreativ werden: Malen mit Wasserfarben, Neocolor oder mit Leuchtstiften macht nicht nur grossen Spass, sondern fördert auch die Kreativität und Feinmotorik deines Kindes. Wie wäre es mit einer saisonalen Deko an eurer Eingangstüre?

Tipp 4:
Wenn du etwas Platz in der Wohnung hast, lohnt es sich, ein Hüpfpolster oder eine alte Matratze auf den Boden zu legen. Hier kann der Bewegungsdrang viele Jahre lange auf ungefährliche Weise ausgelebt werden. Die passende Musik animiert zum Hüpfen und Turnen. 

Tipp 5:
Etwas ruhiger geht es beim Eisenbahn- oder Autospielen zu. Zeig deinem Kind wie man aus Kartons tolle Garagen und Tunnels oder wie es aus Papier und Naturmaterialien eine Landschaft bauen kann. Auf Packpapier könnt ihr eine richtige Stadt aufmalen mit Strassen, Kreiseln, Häusern, Parkplätzen, etc. 

Tipp 6:
Ein Buch kann sehr interessant sein. Viele Kinder mögen Wimmelbücher mit Sachen zum Suchen, Bücher mit Fühl- oder Aufklapp-Elementen. Einer spannenden Geschichte hören die meisten Kinder gerne zu!

Tipp 7:
Sollte dir das trübe Wetter aufs Gemüt schlagen, ist die Stereoanlage die beste Anlaufstelle: Fast alle Kinder lieben es, mit Mama oder Papa zu singen und zu tanzen. Macht doch eine Mini-Disko zuhause? Bodenhöckerlis (beim Stoppen der Musik am schnellsten auf den Boden sitzen) ist auch sehr beliebt.

Mit Regenkleidung nach draussen

Tipp 8:
Nieselregen, Wind oder leichter Regen müssen dich nicht davon abhalten, das Laufrad oder ähnlich raus zu holen. Oft ist das Durchfahren kleiner Pfützen besonders aufregend. Dabei, wie auch beim beliebten Pfützenspringen, sind Gummistiefel, Matschhose und Regenjacke unerlässlich. Je nach Regenstärke können auch ein Regenhut und die gleiche Ausstattung für das Elternteil Sinn machen. Oft macht es Kinder auch Spass mit dem Regenschirm spazieren zu gehen und vielleicht Schnecken oder den Regenbogen zu beobachten?

Erste Erfahrungen mit Physik und Chemie werden bei Tests mit Blättern, Stöcken oder mitgebrachten Utensilien gemacht: Warum gehen manche Dinge schneller unter? Warum spritzt es mal mehr, mal weniger? Ab circa vier Jahren kann auch erklärt werden, was es mit Verdunstung und Gefrieren auf sich hat. Gerade nach einem ausgiebigen Kontakt mit Regen, Schnee und Schmutz kannst du die Wasserexperimente anschliessend in der heimischen Badewanne fortsetzen. Hier bieten sich Strohhalme zum Blubbern sowie Bälle und kleine Schiffe aus Kunststoff an.

Unternehmungen in der Umgebung

Tipp 9:
Indoorspielplätze bieten viel Platz zum Toben, Klettern und Spielen. Vielleicht werden ja Kontakte mit anderen Kindern geknüpft?

Tipp 10:
Solange dein Kind nicht erkältet ist, bringt ein Besuch im Schwimmbad Abwechslung. Dort sind je nach Alter das Babybecken oder der Nichtschwimmerbereich mit Schwimmhilfen interessant.

Tipp 11:
Immer wieder faszinierend sind zudem Tiere. Es muss ja nicht immer in den grossen Zoo gehen, auch ein Aquarium zu bestaunen, die Ziegen im Altersheim oder ein Besuch in ein Naturkundemuseum sind spannend.

Mit ein bisschen Vorbereitung muss auch ein Regentag kein Grund zu Sorge oder Langeweile sein. Am kurzweiligsten ist eine Kombination aus Draussen-Phasen und drinnen verbrachten Stunden. Die Investition in wetterfeste Kleidung lohnt sich übrigens langfristig und muss dank Secondhand-Shops nicht unbedingt hochpreisig sein.

Hast du für andere Mamis und Papis einen weiteren Tipp? Wir freuen uns auf jeden Kommentar!

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KOMMENTARE (1)



Meinem Sohn gefallen auch folgende Tätigkeiten:
- Tiere auf dem Bauernhof besuchen (bei jedem Wetter möglich)
- in einer Bibliothek Bücher anschauen
- im Treppenhaus treppensteigen
- bei einer Grossbaustelle dem Treiben zuschauen (von Vorteil, wenn es in der Nähe ein Dach oder einen geschützten Bereich gibt)
- an einer vielbefahrenen Strasse schauen, welche Fahrzeuge kommen

Fabienne |