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Der Zauber der Berührung - Haptonomie

Haptonomie baut eine intensive Bindung zum Baby auf © Friends Stock - AdobeStock.com

Du bist schwanger und fragst dich, wie du zu deinem Kind im Bauch intensiven Kontakt aufnehmen kannst? Vielleicht sogar spüren kannst, wie es ihm geht? Die Haptonomie leitet werdende Eltern an, schon in der Schwangerschaft eine enge Bindung zu ihrem Kind aufzubauen, die sich durch Berührungen äussert. Auch wenn das Kind geboren ist, helfen ihm die bewussten, haptonomischen Berührungen, sich in der Welt zurechtzufinden.

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Babys sind Traglinge

Wenn man sich den Menschen einmal anschaut, dann wird klar, dass es sich nicht um einen Nestflüchtling handelt. Der Mensch ist ein Tragling, ähnlich den Affen, die die erste Zeit ihres Lebens an die Mutter geklammert verbringen. Wie gross ist die Umstellung nach der Geburt, mit der jedes Kind umgehen muss? Statt der warmen Enge und dauernden Berührung im Körper der Mutter findet es sich getrennt wieder. Was hilft dem Kind, sich in der Welt geborgen zu fühlen?

Haptonomie in der Schwangerschaft - die ersten Bande knüpfen

Berührt zu werden hilft dem Kind dabei, sich "in Kontakt" zu fühlen. Das wissen die ursprünglich lebenden Völker, die ihre Kinder am Leib tragen, und das ist auch der Grund, warum das "Pucken" so beruhigend auf die Kleinen wirkt. Die Haptonomie hilft schon werdenden Eltern, eine dauerhafte, auf Berührung aufgebaute Bindung zum Kind zu pflegen. Unter liebevoller Anleitung lernen Mütter und Väter, wie sie ihr Ungeborenes schon im Mutterleib berühren können. Viele Eltern sind erstaunt, welche Resonanz sie von ihrem Kind bekommen. Werdende Väter geniessen es besonders, einen direkten Draht zu ihrem Kind knüpfen zu können.

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Haptonomisches Berühren erleichtert die Geburt

Auch dein Kind ist aufgeregt, wenn der Zeitpunkt des Geboren-Werdens gekommen ist. Durch die Bindung, die ihr bereits aufgebaut habt, als du schwanger warst, kannst du es beruhigen, so wie dein Partner im Spital durch die erlernten Berührungen auch dich beruhigt und dir Kraft und Sicherheit gibt. Die Geburt selbst kann dadurch leichter für euch alle sein. Die liebevolle Kommunikation reisst nicht ab, sondern trägt euch durch den Prozess der Geburt.

Liebevoll in Kontakt sein auch nach der Geburt

Berührungen sind wie Nahrung und ein Grundbedürfnis für jedes Kind. Das Besondere an der Haptonomie ist, - der Lehre von der Berührung - dass ihr durch euren Begleiter gelernt habt, auch gefühlsmässig ganz bei jeder achtsamen Berührung dabei zu sein. Diese Nähe gibt deinem Kind vom ersten Moment an das Gefühl, gewollt und geliebt zu sein. Das Urvertrauen wird dadurch immens gestärkt, ein Umstand, von dem der Mensch sein ganzes Leben lang profitiert.

Ich selbst war verblüfft, wie gut die Kommunikation durch Berührung mit meinem Kind funktionierte, als ich noch schwanger war. Die innigen Gefühle lassen sich schwer in Worte fassen. Sie gehören zu den schönsten Momenten meiner Schwangerschaft. Am besten beginnt man mit den haptonomischen Übungen, wenn man das Kind im Bauch spüren kann. Auch heute erlebe ich täglich, wie sich mein Baby beruhigt, wenn ich es so berühre, wie mir gezeigt wurde.

Wann und bei wem sich melden?

Wir empfehlen, mit der Begleitung sobald wie möglich anzufangen, damit auch genügend Zeit vorhanden ist, diesen Kontakt zu vertiefen. Alle Personen, die dem SVH (Schweizerischer Verband medizinischer Fachpersonen mit Ausbildung in Haptonomie) angehören, wurden vom CIRDHVF (Centre International de Recherche et Développement de l'Haptonomie Frans Veldman in Paris) ausgebildet. Es ist das einzige Oran, das die Authentische Haptonomie lehrt. Auf der Website hapto.ch findest du weitere Informationen und Adressen.

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