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Das 1x1 des Elternseins: Tipps für den Alltag

Tipps für den Familienalltag © Sunny studio - AdobeStock.com

Eltern haben es nicht immer leicht. Obwohl Kinder wunderbare Wesen sind, kann es schwerfallen, Kindererziehung, Job und Haushalt unter einen Hut zu bekommen. Die Verantwortung, die die Eltern tragen, kann Stress verursachen. Stressbewältigung durch Auszeiten und dem Setzen von Grenzen kann zu einem harmonischen Familienleben beitragen. Dieser Artikel enthält hilfreiche Ideen für den Familienalltag mit Kindern.

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Kindererziehung: Tipps für die Umsetzung im Alltag

Kinder sowie Erwachsene sollen unter Zeitdruck funktionieren. Der Tag beginnt bereits damit, rechtzeitig fertig für die Arbeit, den Kindergarten oder die Schule zu werden. In der Eile kommen die Bedürfnisse aller Beteiligten oft zu kurz. Nicht selten enden diese Stressmomente in Streit, lautem Geschrei oder Tränen. Die folgenden Tipps sollen dich dabei unterstützen, den Alltag harmonischer zu gestalten.

Lieber "Gut genug" als "perfekt"

Hast du das Gefühl, bei dir Zuhause geht es drunter und drüber? Kleidung und Spielzeug liegen herum, dreckiges Geschirr wartet schon wieder darauf, gewaschen zu werden. Du scheinst einfach nicht hinterherzukommen. Wie schaffen das andere Eltern eigentlich? Ehrlich gesagt, sieht es bei einigen Menschen so aus. Nur wenige haben den Perfektionismus perfektioniert.

Wenn sich das schlechte Gewissen aufgrund zu hoher Erwartungen wieder meldet, denk daran: Du bist nicht allein. Es ist okay, wenn nicht die ganze Wohnung ordentlich ist. Wichtiger ist, dass es dir und deinen Liebsten gut geht. Für dein Wohlbefinden kann es hilfreich sein, dich mit einem "Gut genug" zufriedenzugeben.

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Auszeiten für Eltern und Kinder

Jeder braucht ab und an mal Zeit für sich. Dies wird einem spätestens bei der Kindererziehung bewusst. Babys sind beispielsweise schnell durch neue Reize überfordert. Dein Baby braucht dann deine Nähe und eine entspannte Umgebung, um die vielen Eindrücke zu verarbeiten.

Ebenso solltest du dir eine Pause gönnen, wenn du merkst, dass es dir zu viel wird, du leicht reizbar oder wütend bist. Tiefes Ein- und Ausatmen oder zählen bis 20 hilft kurzfristig, wenn du dir keine Auszeit nehmen kannst.

Trauer und Wutausbrüche verstehen lernen

Nicht jeder Wunsch eines Kindes hat die Notwendigkeit erfüllt zu werden. Hinter manchen Wünschen stehen unausgesprochene Bedürfnisse und Gefühle, die ihre Ursache beispielsweise in Müdigkeit, Unterforderung oder Reizüberflutung haben.

Deine Aufgabe ist es, diese Ursachen zu sehen, um den Stimmungsumschwung zu verstehen. Das hilft dir, mit der Situation ruhig umzugehen. Deine innere Ruhe überträgt sich auf dein Kind. Lässt es dein Kind zu, nimm es in den Arm und hilf ihm, zu verstehen, warum es traurig, wütend oder gemein reagiert. Es lernt, in der Zukunft seine Gefühle und Wünsche besser zu benennen.

Was braucht ein Kind wirklich?

Diese Fragen stellen sich nicht nur Eltern von einem Kind. Die Grundbedürfnisse von Babys und Kindern sind gar nicht so verschieden. Zu ihnen zählen genügend Schlaf, die Versorgung mit Essen und Trinken und eine sichere Umgebung.

Ein Baby wie auch ein Kind möchte sich gesehen und geliebt fühlen. Dazu benötigt es die körperliche und geistige Nähe zu dir. Mit steigendem Alter nimmt das Bedürfnis nach Körperkontakt stetig ab. Umso wichtiger ist die Verbindung mithilfe von zusammen verbrachter Zeit. Das gemeinsame Lesen, Tanzen, Spielen oder Malen sowie ein liebevolles Gespräch stärken die Bindung zwischen dir und deinem Kind.

Gelassenheit ist wichtig. Sie verbessert das Zusammenleben in der Familie. Dein Lachen in einer angespannten Situation wirkt Wunder. Vielleicht möchtest du es selbst ausprobieren und integrierst diesen und andere Tipps in deinen Alltag.

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