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Besuch fürs Baby:
10 Tipps für Eltern

Besuch fürs Baby: 10 Tipps für Eltern © tiagozr / AdobeStock.com

So süss und so klein: Vor lauter Entzücken über das Neugeborene vergessen leider viele Babybesucher, was Kind und Eltern jetzt wirklich brauchen. Damit es in deiner Familie gar nicht erst zu unliebsamen Überraschungen kommt, solltest du die ersten Besuche für dein Baby gut organisieren und einteilen. Mit den folgenden 10 Tipps machst du aus den Freunden, Opas und Omas, Tanten und Cousinen vorbildliche Babybesucher!

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Die ersten Besuche für dein Kind: Diese 10 Tipps helfen dir bei der Organisation

1. Lasst euch Zeit
Lasst euch Zeit mit den ersten Besuchen, denn ihr seid in den ersten Tagen voll und ganz damit beschäftigt, euer Baby selbst kennen zu lernen. Natürlich werden Oma und Opa sich kaum davon abbringen lassen, ihren Enkel noch im Spital zu begrüssen, aber Tante, Cousinen, Freunde und Bekannte können ruhig noch etwas warten und das darfst du auch ehrlich mitteilen. In der Regel wird dir niemand böse sein!

2. Sinnvolle Geschenke
Viele Babybesucher werden dich mit niedlichen Stofftieren, Kuscheldecken, Babyschnullern und ähnlichem überschütten. Doch die Dinge, die ihr wirklich braucht, bekommt ihr wahrscheinlich nicht so einfach geschenkt. Daher ist es sinnvoll, deinen Besuch darauf aufmerksam zu machen, dass noch bestimmte Babysachen gebraucht werden. Sollte es sich dabei um eine grössere Anschaffung handeln, bitte einfach um Gutscheine aus einem bestimmten Babyfachmarkt deiner Wahl.

3. Bitte um Unterstützung
Auch wenn dein Baby bei den Besuchern im Mittelpunkt stehen wird, kannst du bei Bedarf ruhig um die Unterstützung des Gastes bitten. Frage nach, ob du schnell Duschen gehen kannst, während die Tante das Baby im Arm hält oder bitte deine beste Freundin darum, dir die Windeln aus dem Supermarkt mitzubringen. So wirst du entlastet und deine Besucher werden sich freuen, dass sie sich nützlich machen dürfen.

4. Ruhe bitte!
Lärm und Trubel sind das Letzte, was dein Baby jetzt gebrauchen kann. Wird euer Besuch zu laut - sei es durch den ganzen Baby-Enthusiasmus oder aus anderen Gründen - weise ihn ruhig freundlich darauf hin.

5. Sei entspannt!
Die erste Zeit wird für dich als frisch gebackene Mutter sehr sensible Gefühle hervorrufen. Du wirst beherrscht von Freude, zweifelst aber auch oft an dir selbst. Unbedachte Belehrungen oder Äusserungen von deinen Gästen können dich in dieser Phase in Windeseile auf die Palme treiben. Versuche möglichst gelassen zu bleiben. Solltest du trotz aller Bemühungen aus der Haut fahren, dann ist es eben so. Deine Gäste werden es überleben!

6. Sorge für den nötigen Abstand
Du fühlst dich nicht wohl dabei, dein Kind einer anderen Person in den Arm zu legen und du willst nicht, dass dein Baby geknuddelt, liebkost und geküsst wird? Dann sage es deutlich! Viele Neu-Eltern fühlen wie du.

7. Plane die Besuche und die Besuchszeiten
Überraschungsbesuche werden euch jetzt wahrscheinlich eher lästig vorkommen, als dass ihr euch darüber freuen könnt. Auch das ist vollkommen normal. Plane pro Tag maximal einen Besuch bzw. eine Familie ein, um dein Kind nicht ständig mit neuen Gesichtern zu überfordern. Auch die Besuchszeiten solltest du eher kurz halten. Du bist müde oder möchtest ein Bad nehmen? Dann ist es an der Zeit sich zu verabschieden!

8. Bitte nur gesund!
Dein Besuch kränkelt und du möchtest nicht, dass der schnupfende Gast deinem Kind zu nahe kommt? Dann bitte ihn darum, an einem anderen Tag wieder zu kommen. Dein Baby hat grade erst deinen schützenden Bauch verlassen und das Immunsystem ist noch nicht vollständig entwickelt. Daher solltest du in den ersten Monaten auch keine unnötigen Risiken eingehen.

9. Minimiere alles!
Denke nicht mal dran, die Kaffeetafel perfekt zu decken, damit du deinen Gast wie gewöhnlich bedienen kannst. Der beste Besuch ist der, von dem du gar nicht merkst, dass er da war. Minimiere daher einfach alles auf ein Minimum! Wer in deiner Situation kein Verständnis dafür hat, dass du momentan nicht bereit für einen grossen Aufwand bist, der soll einfach in einigen Wochen wieder kommen.

10. Beobachte dein Baby
Der Kollege von deinem Partner nimmt euer Baby auf den Arm und du bemerkst, dass sich dein kleiner Liebling so gar nicht wohlfühlt? Bleibe freundlich und sage ihm, dass dein Baby momentan scheinbar keine Lust auf neue Gesichter hat und nimm es wieder in deine Arme.


Für dein Baby ist alles auf der Welt vollkommen neu: Fremde Stimmen, andere Gesichter und täglich neue Eindrücke müssen zunächst einmal verarbeitet werden. Die ersten Babybesuche sind für deine Gäste aufregend und zugleich wichtig, denn schliesslich möchte jeder den neuen Erdenbürger kennen lernen. Doch es ist wichtig, dein Kind und auch dich selbst damit nicht zu überfordern. Plane die Besuche im Vorfeld gut ein und mache deinen Gästen deutlich, wenn dir ein bestimmtes Verhalten nicht gefällt oder dir im Moment überhaupt nicht der Kopf danach steht, Besucher zu empfangen.

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