Rezept für den Nachmittagsbrei

Ab dem 5.-7. Lebensmonat kann das Baby nachmittags Früchte-Brei essen. Meist wird der Nachmittagsbrei als dritter Brei nach dem Mittags- und Abendbrei als Beikost eingeführt, bis dann etwa ab dem zehnten Monat die Baby Ernährung auf feste Kost umgestellt wird. Aus unterschiedlichen Getreidesorten oder Zwieback kannst du den Brei ganz individuell zusammenstellen. Wir stellen hier zwei gute Grundrezepte vor.

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Was ist der Vorteil an selbstgemachtem Brei?

Ein selbstgemachter Früchte-Brei bietet gegenüber Fertiggläschen den entscheidenden Vorteil, dass er stets mit frischem, saisonalen Obst zubereitet wird und somit einen grossen Gehalt an Vitaminen und Nährstoffen bietet. Du kannst stets neue Variationen ausprobieren und so den Geschmackssinn des Babys schulen. Wenn du Obstsorten verwendest, die für das jeweilige Alter des Babys empfohlen sind, sind deiner Kreativität kaum Grenzen gesetzt. Bioprodukte und schadstoffarmes Obst sind für die Baby Ernährung am besten geeignet. Um zu schauen, wie das Kind auf neue Breivariationen reagiert, solltest du ein paar Tage den gleichen Brei füttern.

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Grundrezepte zum Experimentieren

Das Grundrezept für einen Früchte-Brei ist einfach. Er setzt sich immer aus püriertem Obst und Getreideflocken oder Zwieback zusammen. 

Rezept Babybrei aus Getreideflocken

5 - 6 gehäufte Esslöffel (ca. 20 g) BIO Getreidebrei (nach Wahl)
100 g Obstmus (frisches Obst püriert oder klein gedrückt nach Wahl)
1 Teelöffel Rapsöl (5 ml)
ca. 100 ml (je nach Region abgekochtes Wasser)

Wenn du den Früchte-Brei warm zubereitest, lasse das abgekochte Wasser auf ca. 40-50 Grad abkühlen, ehe du die Getreideflocken damit aufquellen lässt. Anschliessend das pürierte Obst und das Rapsöl unterrühren und auf Esstemperatur abkühlen lassen. Vor dem Füttern bitte unbedingt die Temperatur überprüfen.

Rezept Babybrei mit Zwieback

  • 3 - 4 Baby Zwieback in abgekochtem Wasser einweichen
  • 100 g Obstmus nach Wahl
  • 1 Teelöffel Mandelmus (oder wahlweise 5 ml Rapsöl)

Den eingeweichten Zwieback mit einer Gabel klein drücken, das Obstmus und das Mandelmus oder Rapsöl unterrühren. Bitte hier ebenfalls die Temperatur des Breis vor dem Füttern überprüfen.

Welche Obstsorten eignen sich besonders?

Man kann nicht pauschal sagen, welches Kind welche Obstsorten am besten oder am wenigstens verträgt.
Birne, Apfel, Melonen und Banane eignen sich gut für den Einstieg und werden von den meisten Babys gut vertragen. Pfirsiche und Aprikosen können anschliessend, frühestens ab dem siebten Monat, gefüttert werden. Mit Beeren solltest du sicherheitshalber bis zum neunten Lebensmonat warten. Sie können einen wunden Po beim Kind verursachen und sollten daher nur langsam in die Beikost aufgenommen werden.

Als letztes sollte Steinobst, wie Kirschen und Pflaumen die Beikost ergänzen. Sie führen häufig zu Blähungen und sind daher nur für geübtere Mägen empfehlenswert. 

Worauf ist zu achten?

  • neue Lebensmittel einzeln und im Abstand von drei bis vier Tagen einführen
  • Zucker und Honig im 1. Lebensjahr nicht verwenden
  • Glutenhaltige Getreide (Weizen, Dinkel, Roggen, Gerste) langsam und in kleinen Mengen einführen - frühestens im 5. Monat spätestens im 7. Monat.
  • Im 1. Lebensjahr ist Kuhmilch nicht empfohlen - ab dem 9. Monat sind kleine Mengen im selbst gemachten Getreidebrei erlaubt.
  • Wegen Verschluckungsgefahr: Nüsse und Kerne sowie runde Sachen wie Trauben nicht verabreichen!

Übrigens, hat dein Kleines bei den Breimahlzeiten gekleckert? Nutze unsere Tipps bei Babybrei Flecken.

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KOMMENTARE (1)



Frisches Obst hat nicht zwingend mehr Vitamine als Gläschen. Oft liegen Früchte und Gemüse tagelang im Laden oder im Kühlschrank. Nährstoffe und Vitamine gehen so schnell verloren.
Wir geben unserer Tochter selbstemachtes, gekochtes Obstmus seit sie 5 1/2 Monate ist, da sie mit den Gemüsebreien unter Verstopfung litt. Sie geniesst das fruchtige Zvieri sehr und sie verträgt es gut. Ungekochte Früchte würde ich wegen Allergierisiko in diesem Alter nicht empfehlen.

Sabina |