Väternächte: Wie können Väter unterstützen?

Der Ärger zwischen Eltern ist vorprogrammiert, wenn sich der Vater zurückzieht, weil er sich überflüssig fühlt. Hinzu kommt der Frust, dass er nicht diese besondere Bindung zum Baby aufbauen kann, wie es die Mutter bereits seit der Geburt hat. Andererseits leidet sie unter der mangelnden Unterstützung und dem fehlenden Schlaf. Dabei können Väter ihre Partnerinnen sehr gut unterstützen und gleichzeitig eine enge Beziehung zum Kind aufbauen.

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Männer möchten sich mehr einbringen

Erfreulicherweise untertützen die meisten Männer ihre Frauen bei der Erziehung der Kinder und bringen sich aktiv ein. Das beginnt bereits bei der Geburt des gemeinsamen Babys. Auch wenn du als Vater anfangs das Gefühl hast, das dritte Rad am Wagen zu sein, sei versichert, dass deine Partnerin und dein Kind dich von Anfang an brauchen.

Gerade die strengen Nächte mit wenig Schlaf sind anstrengend und zehren an den Kräften. Frauen sehen es oft als ihre alleinige Pflicht, die Babybetreuung in der Nacht zu übernehmen, denn der Mann muss am nächsten Tag früh aufstehen und arbeiten. Doch auch die Mutter muss am nächsten Tag früh aus dem Bett und hat einen harten Tag vor sich. Wechselt euch nachts mit der Betreuung ab und gönnt euch gegenseitig mal ein Ausschlafen am Wochenende.

Mütter reagieren empfindlicher auf die Geräusche ihrer Kinder

Mütter reagieren von Natur aus empfindlicher auf die Geräusche des Babys, als es bei Vätern der Fall ist. Das ist auch der Grund, warum vielen Männern unberechtigterweise ein absichtliches Ignorieren des Babygeschreis nachgesagt wird. Sobald das Kind sich meldet, sind Mütter schlagartig in Bereitschaft. Im Halbschlaf an die Brust gelegt, trinkt das Baby beruhigt seine Milch. Mit viel Glück schlafen beide ohne grosse Aufregung wieder ein. Doch meistens ist das nicht der Fall. Dann möchte das Baby gerne in den Schlaf gewogen werden oder ist aus anderen Gründen unruhig.

Wie können Väter unterstützen?

Als Vater kannst du deine Partnerin unterstützen, indem du ein paar Mal in der Woche die nächtliche Betreuung des Babys übernimmst, bis es wieder eingeschlafen ist. So hat die Mutter die Möglichkeit, direkt nach dem Stillen direkt weiter zu schlafen und sich auszuruhen.

Babys lieben es, auf der nackten Brust der Eltern zu liegen. Es spürt die Körperwärme, riecht den Duft der Haut und hört den sanften Schlag des Herzens. Diese Kombination beruhigt dein Kind in der Regel sehr schnell. Gleichzeitig baust du eine besondere Bindung zu deinem Baby auf. Wenn du magst, summe leise ein sanftes Lied, damit es dem Klang lauschen kann. Stimme und Geruch sind für Neugeborene wichtige Faktoren, um eine enge Bindung aufbauen zu können.

Schenkt euch gegenseitig auch tagsüber eine kleine Auszeit

Auch tagsüber könnt ihr euch gegenseitig unterstützen, indem jeder zu ein paar Minuten Auszeit kommt. Es sind die kleinen Momente, die Kraft schenken: Ein entspanntes Bad, eine ausgiebige Dusche, eine halbe Stunde schlafen oder zehn Minuten Zeit für einen heissen Tee...

Ein gemeinsames Kind bedeutet gemeinsame Verantwortung und Aufgaben. Schlafmangel darf nicht unterschätzt werden. Beiden Elternteilen muss es möglich sein, ein bis zweimal in der Woche ein paar Stunden durchschlafen zu können. Das Leben am Limit ist nur für eine begrenzte Zeit, bis euer Kind mit viel Geduld und Liebe das Durchschlafen gelernt hat.

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