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Wie schütze ich mein Kind vor sexuellem Missbrauch?

Kinder vor sexuellem Missbrauch schützen © M-Production - AdobeStock.com

Sexuelle Übergriffe und Missbrauch von Kindern - praktisch täglich begegnen wird dieser Thematik in den Medien. Es verwundert deshalb nicht, dass Eltern ängstlicher werden, wenn es um die Sicherheit ihrer Kinder geht. Eines ist allerdings sicher: Heute sind die Risiken, ein solches Opfer zu werden, nicht grösser als vor Jahrzehnten. Die Informationsquellen arbeiten nur schneller und effektiver und deshalb fürchten wir häufig, dass die Gefahren für Kinder zunehmen. Eltern können aber vorbeugen.

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Die Gefahr lauert oft im Umfeld

Wenn man an die Risiken für das kleine Kind denkt - Opfer von sexuellen Übergriffen zu werden - dann sind schnell Entführer in Gedanken präsent, die das Kind in missliche Situationen locken. Allerdings ist das nur, ein bedingt durch die Medien, verwischter Eindruck. Tatsache ist nämlich nach wie vor, dass die häufigsten sexuellen Übergriffe im vermeintlich vertrauten Umfeld der Familie stattfinden. Du solltest gerade hier also wachsam sein und mit offenen Augen durch das Leben gehen.

Was ist Missbrauch und sexueller Übergriff

Die Begrifflichkeit lässt sich ganz einfach erklären. Immer dann, wenn mit Kindern etwas geschieht, was es nicht möchte und was nicht dem Wohl des Kindes dient, ist bereits ein Übergriff geschehen. Auch Kinder haben das Recht, nicht angefasst werden zu wollen und das sollten Erwachsene bereits beim Kleinkind respektieren.

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Wie kann ich mein Kind vor sexuellem Missbrauch schützen?

Wir alle wissen als Eltern, dass man Kinder nicht täglich rund um die Uhr im Auge behalten kann. Das heisst, dass die Erziehung bereits auf das Verhindern von sexuellen Übergriffen und Missbrauch abzielen muss. Für dich bedeutet das, dass du dein Kind nur in «sichere» Hände gibst, dein Kind nur Personen überlässt, zu denen du auch 100%iges Vertrauen hast. Wichtig ist auch, dass du deinem Kind ein gesundes Selbstbewusstsein anerziehst. Kein Kind muss sich anfassen lassen, wenn es das nicht möchte. Das beginnt bereits mit dem Streicheln über den Kopf. Möchte das Kind nicht berührt werden, darf es dies ruhig sagen, ohne Ärger befürchten zu müssen.

Die Gefahrensituationen

Gefahren für das Kind sind immer dann gegeben, wenn Täter sich unbeobachtet fühlen. Als Eltern sollte man sich deshalb das Recht herausnehmen, sein Kind von Freunden oder Verwandten beispielsweise auch vor dem vereinbarten Termin wieder abzuholen und einfach einmal die Situation des eigenen unverhofften Eintreffens zu prüfen.

Wenn das Kind in die Opferrolle gedrängt wird

Immer dann, wenn ein Kind etwas an sich und seinem Körper erdulden muss, das es nicht möchte und das ihm nicht gut tut, dann ist es in einer Opferrolle - und die darf niemals gegeben sein.

Tipp: Fakt ist, dass selbstbewusste Kinder viel seltener Opfer von Übergriffen und sexueller Gewalt werden. Hier liegt für Eltern der Erziehungsauftrag, um die Kinder so indirekt mit ihrer Erziehung vor der Opferrolle zu schützen.

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