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Typische Kinderkrankheiten

Kinderkrankheiten © Anja Greiner Adam - AdobeStock.com

Das anfangs noch schwache Immunsystem des Babys führt häufig zu typischen Kinderkrankheiten wie Ohrenschmerzen oder Husten. Für die Eltern bedeuten Krankheiten meist unruhige Nächte und schreiende Babys, die noch nicht aussprechen können, was ihnen weh tut. Welche typischen Kinderkrankheiten gibt es und wie lassen sich diese erkennen?

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Die ersten Krankheiten nach der Geburt

Krankheiten sind etwas, womit sich Eltern und ihre Kinder früher oder später auseinandersetzen müssen und gehören zu unserem Leben dazu. Geht es deinem Kind nicht gut, solltest du natürlich einen Arzt aufsuchen.

Zu den sehr frühen Erkrankungen bzw. Verstimmungen gehören das Neugeborenengelbfieber und die Dreimonatskoliken, die den Eltern die eine oder andere schlaflose Nacht bereiten können.

Typische Kinderkrankheiten

Der Begriff Kinderkrankheiten bezeichnet eigentlich Krankheiten, die im Kindesalter auftreten und bei denen der Körper eine Immunität entwickeln kann (nicht zwingend muss!), die dann vor einer neuen Infektion schützt. Der Verlauf der Krankheit ist meist typisch, die Diagnose daher recht einfach. Da die Krankheiten in der Regel ansteckend sind, sollte dein Kind unbedingt in der Zeit nicht in die Krippe etc. gehen.

Zu diesen Krankheiten gehören Scharlach, Windpocken, das Dreitagefieber, die Hand-Fuss-Mund-Krankheit, Masern, Mumps und Röteln. Die drei letztgenannten sind durch Impfungen viel seltener geworden, aber wegen ungenügender Impfdisziplin nicht vollständig verschwunden. 

Bei Windpocken ist es wichtig, den Juckreiz zu behandeln (kalte Umschläge, Bäder und Waschungen - die Fingernägel kurz schneiden, damit sich dein Kind nicht kratzen kann). Gegen Windpocken ist eine Impfung möglich. 

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Weitere Krankheiten

Neben den sogenannten Kinderkrankheiten gibt es aber natürlich auch grippale Infekte mit Halsweh, Ohrenschmerzen oder Husten, die zwar lästig, aber auch bald überstanden sind.

Speziellere Erkrankungen sind zum Beispiel Pseudokrupp, Mundfäule, Harnwegsinfektion oder Leistenbruch und die von Eltern gefürchtete Hirnhautentzündung (Meningitis). Bei Jungen können ausserdem eine Vorhautverengung oder ein Hodenhochstand diagnostiziert (und behandelt) werden.

Virale und bakterielle Infekte

Bakterien und Viren unterscheiden sich grundlegend und erfordern entsprechend eine unterschiedliche Behandlung. Während sich Bakterien durch Zellteilung vermehren, können sich Viren nicht vermehren, sondern befallen Wirtszellen in unserem Körper. Bei Bakterien tragen Antibiotika zum Absterben der Bakterien bei oder verhindern deren Vermehrung, bei viralen Infekten wie einer Grippe helfen Medikamente nur bei der Linderung der Symptome, den Rest muss die körpereigene Abwehr erledigen. Bei anderen viralen Erkrankungen verhindern Virostatika die Vermehrung der Viren. Zudem gibt es Impfstoffe gegen bestimmte bakterielle und virale Erkrankungen.

Akute und chronische Krankheiten

Während akute Krankheiten plötzlich auftreten und nach wenigen Tagen wieder abklingen, kann die Symptomatik bei chronischen Krankheiten über längere Zeit andauern und die Lebensweise beeinflussen - etwa durch langfristige Medikamenteneinnahme, eine Diät (zum Beispiel bei Zoeliakie) oder durch körperliche Einschränkungen (zum Beispiel bei Asthma).

Gute Information ist wichtig

Mit der Aufzählung dieser vielen möglichen Erkrankungen möchten wir dir keine Angst machen. Wir halten es nur für einen grossen Vorteil, wenn du vorab gut über die einzelnen Krankheitsbilder informiert bist, um die verschiedenen Situationen im Alltag mit deinem Kind richtig einschätzen zu können. So kannst du dein Kind mithilfe des Kinderarztes in der anstrengenden Zeit seiner Krankheit am besten unterstützen und begleiten.

Wir wünschen gute Besserung!

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