33. Schwangerschaftswoche © Sebastian Kaulitzki - adobe.stocks.com

33. Schwangerschaftswoche (33. SSW) - dein Baby, dein Bauch

Mit der 33. Schwangerschaftswoche beginnt der 9. Monat deiner Schwangerschaft. Der Entbindungstermin rückt in greifbare Nähe. Aber noch sind es ein paar Wochen und du wirst staunen, wie du noch einmal an Gewicht und Bauchumfang zunimmst.

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Wie entwickelt sich dein Baby in der 33. SSW?

In der 33. SSW ist dein Baby ungefähr 44 cm lang und wiegt ca. 2'000 g. Es knackt also die 2 kg-Marke und hat damit in etwa Grösse und Gewicht einer grossen Ananas. Durchschnittlich nimmt das kleine Leben in deinem Bauch jetzt 200 g pro Woche zu. Fett wird eingelagert und polstert die Haut auf, die immer glatter wird. Die Fingernägel erreichen die Fingerkuppen und wachsen sogar darüber hinaus.

In der 33. Schwangerschaftswoche liegen viele Babys bereits in Geburtsposition, d.h. das Köpfchen liegt schon gut im Becken und rutscht, ausgelöst durch die Senk- und Übungswehen, immer weiter nach unten. Es kann aber durchaus sein, dass dein Baby sich jetzt noch dreht und die Positionen wechselt. Deine Hebamme kann sicher tasten, wo das Köpfchen liegt.

Der Kopfumfang deines Babys vergrössert sich in der 33. Schwangerschaftswoche noch einmal deutlich, um mehr als einen Zentimeter. Die Gehirnfunktionen entwickeln sich stetig weiter, während die Schädelplatten formbar bleiben, damit sie durch den engen Geburtskanal passen.

Mit Beginn der 33. Schwangerschaftswoche hat dein Baby seinen eigenen Schlaf- und Wachrhythmus entwickelt. Zurzeit schläft es durchschnittlich eine knappe Dreiviertelstunde, dann ist es in etwa genau so lange wach und schläft dann wieder. Doch selbst in dieser Phase ist es nicht ganz ruhig. Es bewegt sich und unter den geschlossenen Augenlidern rollt der Augapfel.

Was passiert mit deinem Körper in der 33. SSW?

Pro Woche nimmst du nun etwa 600 g zu. Vermutlich bist du bereits zehn bis zwölf Kilo schwerer geworden. Das liegt nicht zuletzt am steigenden Blutvolumen. Für deinen Körper ist es eine Herausforderung, das Blut von deinen Beinen wieder zurück nach oben zu transportieren. Vermutlich hast du zurzeit deshalb einen niedrigen Blutdruck und kämpfst demzufolge mit Schwindel und Übelkeit. Lege so oft wie möglich die Beine hoch, das erleichtert deinem Körper die Arbeit.

Manch Schwangere hat ab der 33. SSW mit Krampfadern und Besenreissern zu kämpfen. Abhilfe schaffen Kompressionsstrümpfe, die die Beschwerden lindern werden.

Hast du schon bemerkt, dass sich dein Baby in dein Becken geschoben hat? Erstgebärende registrieren das in der Regel früher. Wenn du bereits geboren hast, wirst du es nicht mehr so ausgeprägt spüren wie beim ersten Kind. Mit jeder Schwangerschaft "leiert" dein Gewebe etwas mehr aus.

Sind deine Nächte auch unruhig? Viele Schwangere träumen zu diesem Zeitpunkt der Schwangerschaft sehr lebhaft und abwechslungsreich. Oftmals taucht ihr Baby in diesen Träumen auf, manchmal geht es aber auch um den Verlust des Kindes oder des Partners. Diese Träume sind aufwühlend und beängstigend, können aber helfen, Ängste, Erwartungen und Befürchtungen zu verarbeiten. Sprich mit deinem Partner und eventuell auch mit deiner Hebamme darüber. Häufig haben zum Beispiel Beckenendlagen eine Ursache in nicht erkannten Problemen oder Ängsten.

Interessantes für den Vater:

Habt ihr euch bereits für einen Namen entschieden? Lustigerweise tun sich viele Paar mit Mädchennamen leichter als mit denen für einen kleinen Jungen. Einig werden müssen sich deine Partnerin und du jedoch nicht nur über den Namen und eventuell den Familiennamen, sondern auch darüber, ob ihr ihn vor der Geburt schon preisgebt. Viele Paare erzählen erst nach der Geburt, wie ihr Kind heisst. Geschieht dies bereits vorher, kann es sein, dass sich allzu viele in die Namensfindung einmischen und einen Namen, der euch beiden gut gefällt, kaputt reden. Das wäre sehr schade. Ist das Kind erst einmal da und trägt seinen Namen, hält sich in der Regel auch der Verwandten und Freundeskreis mit Kommentaren zurück. Gute Anhaltspunkte bei der Namenswahl sind sicher, ob der Vorname zum Nachnamen passt, wie er im jeweiligen Dialekt der Region ausgesprochen wird, wie häufig er im Bekanntenkreis vertreten ist und auch, ob ihr selbst euch mit dem gewählten Namen wohlfühlen würdet. Auf jeden Fall ist es eine einmalige und verantwortungsvolle Aufgabe, einem neugeborenen Menschen einen Namen zu geben, der ihr euch mit Freude annehmen dürft.

 

 

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