Bewerbungen in der Schwangerschaft

Geschickt angepackt, gelingt das Bewerbungsgespräch. Ein offenes und gleichzeitig professionelles Erscheinungsbild bietet eine gute Ausgangsbasis für den Start am neuen Arbeitsplatz. Unabhängig von der Schwangerschaftswoche können Frauen, als auch Arbeitgeber von der Situation profitieren. Gesetzliche Rahmen unterstützen dabei.

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Tipps zur Bewerbung in der Schwangerschaft

Grundsätzlich geht es auch bei einer Stellensuche während der Schwangerschaft um deine berufliche Qualifikation. Deine Kompetenzen stehen im Vordergrund. Die Schwangerschaft gehört zu deiner Privatsphäre. Nichts desto trotz ist von Lügen abzuraten. Während der Bewerbung sind Fragen nach einer möglichen Schwangerschaft rechtlich unzulässig. Diese zu verneinen ist jedoch perspektivisch gesehen ungünstig. Du hast aber natürlich die Möglichkeit darauf zu verweisen, dass es bei dieser Frage nicht um deine berufliche Qualifikation geht.

Bis zur 12. Schwangerschaftswoche empfehlen Frauenärzte und Hebammen jedoch generell mit Informationen über die Schwangerschaft abzuwarten. Schliesslich ist diese erste Phase aus biologischer Sicht eher kritisch zu betrachten. Ab dem vierten Schwangerschaftsmonat ist jedoch eine galante Weise empfehlenswert. Bedenke in jedem Fall, dass beispielsweise während der Schwangerschaft die Arbeit in Schichten grundsätzlich ungünstig ist. Erfahre hier mehr über das Arbeitsrecht in der Schweiz bei Schwangerschaft.

Rechtliche Rahmen rund um die Schwangerschaft

Wenn du zurzeit arbeitslos bist und nun von deiner Schwangerschaft erfahren hast, musst du dich trotzdem weiter um eine neue Stelle bemühen und Vorstellungsgespräche einhalten. Denn nur so bekommst du das Arbeitslosengeld weiter. In den letzten zwei Monaten vor der Geburt musst du dich als Schwangere nicht mehr weiter bewerben. Die Entschädigung wird in dieser Zeit normal ausbezahlt.

Vom Gesetzgeber hast du in jedem Fall eine 16-wöchige Mutterschutzzeit (Kündigungsschutz). 

Plan-B für ein Vorstellungsgespräch beim Arbeitsgeber

Wenn du schwanger bist, ist dies gesellschaftlich gesehen eine nachhaltige Bereicherung. Interessant wird es, wenn die werdende Mutter dazu souverän auftritt und diese Information nach aussen trägt. Schliesslich geht es vor oder nach dem Vorstellungsgespräch mit dem Arbeitgeber nicht um die Tatsache, dass du "persönlich" schwanger bist. Vielmehr hat er einen finanziellen, personellen und organisatorischen Mehraufwand im Auge. Während deiner Arbeitspause muss für deine Stelle wieder ein Ersatz gefunden werden. Präsentiere deinem (künftigen) Personalchef ein durchdachtes Konzept bezüglich der Kinderbetreuung für die erste Zeit. Damit demonstrierst du Eigeninitiative. Vor allem signalisierst du, dass du an der nachhaltigen Entwicklung des Unternehmens sehr interessiert bist.

Auf diese Weise kannst du deinen Status "schwanger" optimal verkaufen. Damit sind die Bedürfnisse des Arbeitgebers gedeckt. Gleichzeitig kannst du dich als frischgebackene Mutter in Ruhe auf das Baby einstellen. Hinzu kommt, dass eine zeitaufwendige Bewerbung nach der Schwangerschaft entfällt.

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