Die Brust in der Schwangerschaft

Ob ein Ziehen in der Brust, schmerzende Brustwarzen, Brustspannen oder eine besonders empfindliche Brust: Bereits ab Beginn der ersten Schwangerschaftswoche kann die Mutter diese und weitere Symptome feststellen. Warum sich dies in der Schwangerschaft verändert und welche Symptome du erwarten kannst.

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Warum und wie verändert sich die Brust in der Schwangerschaft?

Bereits schon bald nach Beginn der ersten Schwangerschaftswochen kannst du Veränderungen deiner Brust bemerken. Nachdem sich die Eizelle in der Gebärmutter eingenistet hat, bereiten sich die Drüsen der Brust auf das kommende Stillen vor. Die Mutter bemerkt dann häufig ein leichtes Brustspannen und zudem, dass die Brust etwas grösser und leicht geschwollen ist. Häufig ist die empfindliche Brust dann mit dem Zustand der Brust vor der Periode zu vergleichen.

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Auch ein Ziehen in der Brust ist möglich, während die Adern in den Brüsten stark sichtbar sind. Zudem vergrössern sich die dunkler werdenden Brustwarzen. Eine ölige Substanz, die durch die Montgomery-Drüsen gebildet wird, sorgt dafür, dass die Brustwarzen weich bleiben und somit durch die kommende Beanspruchung nicht beschädigt werden.

Die weitere Entwicklung der Brust während der Schwangerschaft

All die genannten Symptome treten deswegen auf, da sich der Hormonspiegel verändert. Wenn du schwanger bist, entwickeln sich die Milchdrüsen und sorgen somit für eine Vergrösserung der Brust. Besonders wichtig ist, dass du dich umgehend bei deinem Arzt oder deiner Ärztin informierst, wenn du Knoten in deiner Brust ertastest. Schwangerschaftswoche für Schwangerschaftswoche werden die Brustwarzen dann noch dunkler, während sich auch die Brust selbst vergrössert. Häufig lässt das Brustspannen und das Ziehen in der Brust dann nach.

Nicht selten kommt es vor, dass zum Ende des zweiten Trimenons eine gelblich-weisse Flüssigkeit aus den Brustwarzen austritt. Diese wird Vormilch genannt und dient dem Baby in den ersten Tagen nach der Geburt als Nahrung. Solltest du jedoch eine blutige Flüssigkeit bemerken, solltest du umgehend deinen Arzt aufsuchen.

Eine gute Unterstützung der Brust in der Schwangerschaft

Damit das Bindegewebe während der Schwangerschaft gut gestützt wird, ist ein Stütz-BH sinnvoll. Dieser ist besonders für Frauen mit grösseren Brüsten gut geeignet, während Frauen mit kleineren Brüsten meist auf ein Bustier setzen können. Schmerzen und spannen deine Brüste sehr, hilft meistens ein warmer Umschlag mit Lavendel oder ein Vollbad. Das Abhärten der Brustwarzen mit einem Frotteetuch ist heutzutage nicht mehr empfehlenswert, da die Behandlung unnötig ist und zudem vorzeitige Wehen auslösen kann. Damit deine Brustwarzen beim Stillen nicht wund werden, solltest du auf richtiges Anlegen und die richtige Stillhaltung achten.

Schwangerschaftsbeschwerden wie eine empfindliche Brust gehören zu jeder Schwangerschaft und müssen nicht unbedingt bei jeder Frau auftreten. Mit einigen Tipps und Tricks lassen sich diese gut aushalten. Sind die Schmerzen jedoch besonders schlimm, solltest du deinen Arzt aufsuchen.

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