Verwöhnprogramm fürs Baby im Bauch

Verwöhnprogramm fürs Baby im Bauch © fizkes - stocks.adobe.com

Ein Lied vorsingen, tanzen, den Bauch streicheln, schwimmen, gut Essen oder Musik hören - es gibt viele Wege, wie du dein Baby schon vor der Geburt verwöhnen kannst. Doch was können werdende Eltern noch tun, damit sich der kleine Liebling im Bauch richtig wohlfühlt? Wir zeigen dir in diesem Artikel, was deinem Baby jetzt schon gut tut.

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So verwöhnst du dein Baby körperlich

Bereits in der Schwangerschaft kannst du dein ungeborenes Kind körperlich verwöhnen und ihm viel Gutes tun:

  1. Gutes Essen

    Die Ernährung der Mutter trägt über das Fruchtwasser schon jetzt zur Geschmacksprägung des Babys bei. Bereits ab der 12. Schwangerschaftswoche kann dein Baby schon den Duft von leckerem Essen im Fruchtwasser wahrnehmen, wenn du etwas Herzhaftes gegessen hast und kann diesen auch schmecken. Schon vor der 28. Schwangerschaftswoche reagiert es sogar nachweislich schon auf süsse und bittere Geschmäcker. Bei deinen genussvollen Mahlzeiten solltest du aber dennoch darauf achten, massvoll zu schlemmen, denn schlägst du dir den Bauch zu arg voll, ist dein Stoffwechsel in erster Linie mit der schweren Verdauungsarbeit beschäftigt und die Versorgung deines Kindes wird nachrangig. Dies fühlt sich natürlich wiederum für dein Baby überhaupt nicht gut an.

  2. Schwanger: Wellness für dein Baby

    Nicht nur deinem Rücken wird es sehr gut tun, federleicht im Wasser zu schweben, sondern auch deinem Baby. Das warme Wasser lockert zum einen deine Muskeln und vertieft gleichzeitig deine Atmung. Über die Nabelschnur kommt bei deinem Baby so auch eine extragrosse Portion Sauerstoff an und zugleich wird die Gebärmutter weniger eingeengt, was deinem kleinen Bauchbewohner mehr Platz und natürlich auch mehr Komfort verschafft.

  3. Bewegung tut gut

    Auch ein kleines Tänzchen wird dein ungeborenes Kind erfreuen, denn es wird die schaukelnden Bewegungen im Bauch geniessen. Beim Tanzen wird dein Blut nämlich besonders gut mit Sauerstoff angereichert. Auch das Treppensteigen bewirkt, das dein Ungeborenes sich im Bauch wie auf einer Hollywood-Schaukel fühlt und zudem beugt es Kreislaufprobleme und Krampfadern vor.

  4. Kurze Pausen: Zwischendurch hinlegen

    Baue in deinen Alltag kurze Pausen ein, um dich hinzulegen. So wird dein Bauch gut durchblutet und die Organe gleichzeitig entlastet. Dein Kind wird wahrscheinlich besonders aktiv, wenn du liegst, denn so erhält es viel Sauerstoff und Nährstoffe, so dass die meisten Babys dann eine Extrarunde im Turnen einlegen. Lass dich zwischendurch auch ruhig mit einer Fussmassage verwöhnen, denn auch hier wird die Plazenta sehr gut durchblutet und dein Baby somit verwöhnt

Seelischer Kontakt für Eltern und Kind

Damit sich euer kleiner Liebling schon im Bauch geliebt und geborgen fühlt, ist seelischer Kontakt enorm wichtig. Dabei gibt es verschiedene Wege, die direkt in die innere Welt deines Babys führen:

  1. Sprich mit deinem Kind

    Ausgesprochene Worte erreichen euer Kind auch schon während der Schwangerschaft. Es wird gespannt und fasziniert nach Mamas oder Papas Stimme lauschen. Auch auf Musik reagieren Ungeborene ebenso positiv und dabei spielt es keine Rolle, ob Klassik, Pop oder Schlager.

  2. Schmusezeit

    Auch das Streicheln des Mutterleibes spürt das Baby bereits und wird dies natürlich auch in vollen Zügen geniessen. Diese kleine Kontaktaufnahme geht wirklich überall: Ob unterwegs im Zug, im Job oder zuhause auf dem Sofa.

Weitere Tipps für werdende Eltern

Werdende Eltern machen sich häufig viele Gedanken darüber, was die Zukunft bringen wird, ob es dem Baby gut geht und ob die gesamte Schwangerschaft auch normal verläuft. Damit durch diesen negativen Einfluss nicht die schönen Seiten der Schwangerschaft in den Hintergrund geraten, solltet ihr euch frühzeitig Unterstützung suchen. Eine Hebamme betreut euch nicht nur und beantwortet alle offenen Fragen zur Schwangerschaft, sondern kann darüber hinaus auch eine richtig gute Freundin werden, die euch stets mit professionellem Rat und Tat zur Seite steht. Denn fühlst du dich wohl und wirst nicht negativ durch Sorgen beeinflusst, merkt das auch dein kleiner Liebling im Bauch.

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