10 kuriose Fakten in der Schwangerschaft

Der wachsende Baby-Bauch einer werdenden Mutter ist nicht nur für die Eltern mit jeder Schwangerschaftswoche eine neue Entdeckungsreise wert. Auch Aussenstehende können mit der immer weniger werdenden Zeit bis zur Geburt das Wunder eines neuen Lebens deutlich erkennen. Was tatsächlich im Inneren passiert, ist manchmal recht kurios.

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1. Mini-Mensch
Das Baby, dass 41 Wochen im Bauch der Mutter heranwächst, kann sich bereits ab der 8. Schwangerschaftswoche (kurz: SSW) bewegen. In der 12. Woche sind bereits alle Organe angelegt. In der 10. SSW ist das Baby ungefähr 25 Millimeter gross und als Mensch bereits zu erkennen.

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2. Muskelarbeit
Während die Gebärmutter vor der Schwangerschaft etwa die Grösse einer Faust hat, ist sie am Ende der grösste Muskel im Körper der werdenden Mutter. Andere Organe werden nach oben verschoben. Die Gebärmutter, auch Uterus genannt, hat die Form einer Birne. Kein anderer Muskel im menschlichen Körper kann sich in so kurzer Zeit so stark entwickeln.

3. Der Fingerbabdruck
Die Einzigartigkeit des neuen Lebens wird bereits früh angelegt. Schon im 4. Schwangerschaftsmonat hat das Baby seinen eigenen, individuellen Fingerabdruck, der es sein Leben lang identifizierbar macht.

4. Das Spiel mit dem Licht
Eltern können bereits ab der 13. SSW mit ihrem Baby "kommunizieren". Das Kleine ist nun in der Lage, hell und dunkel zu erkennen. Leuchten Eltern mit einer Taschenlampe direkt an den Bauch, nimmt das Baby dieses Licht wahr.

5. Das Baby schmeckt mit!
Nahezu von Beginn an schluckt das Kind das Fruchtwasser, indem es schwimmt, und scheidet es aus. Der Geschmack des Fruchtwassers ist dabei keinesfalls gleich. Je nachdem, was die Mutter gegessen hat, schmeckt das Fruchtwasser unterschiedlich. Bereits jetzt werden erste Samen für spätere kulinarische Vorlieben gesät. Wie bei allen Kindern ist besonders süsses Fruchtwasser beliebt.

6. Das Kind hört mit!
Ab der 25. Schwangerschaftswoche kann das Kind in Mamas Bauch richtig hören. Wenig später erkennt es die Stimmen seiner Eltern und nimmt extreme Geräusche wahr.

7. Übung macht den Meister
Um nach der Geburt richtig gut Saugen zu können, übt das Kleine diese Fähigkeit im zweiten Trimester der Schwangerschaft besonders häufig, indem es an seinem Daumen nuckelt. Viele Eltern können dies sogar auf den Ultraschallbildern sehen. Manche Babys sind so ambitioniert, dass sie bereits im Mutterleib Schwielen davon bekommen können.

8. Mehr Blut
Um die Durchblutung des grössten Muskels, der Gebärmutter, zu gewährleisten, hat die Mutter bis zu 50 Prozent mehr Blut als eine Frau, die nicht schwanger ist.

9. Zunahme nicht ohne Grund
Gefürchtet ist bei vielen Müttern die Gewichtszunahme in der Schwangerschaft. Diese ist sehr individuell und beträgt im Durchschnitt 14 Kilogramm. Das Baby wiegt dabei nur rund 3,5 Kilogramm. Der Rest sind ein Mehr an Blut, Wassereinlagerungen, das Fruchtwasser, die grosse Gebärmutter, die Plazenta und die Brüste, die sich auf die Milchbildung vorbereiten. Die Einlagerung von Körperfett macht bei vielen nur etwa zwei bis vier Kilogramm aus.

10. Geburt mal Zwei
Neben der Mutter leistet auch das Baby bei der Geburt viel: Es dreht sich geschickt durch das Becken, um das Licht der Welt zu erblicken. Auch die Schädelplatten schieben sich leicht zusammen. Daher ist die Geburt für Mutter und Kind ein Kraftakt, von dem sich beide im Wochenbett erholen müssen.

 

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