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Mikroplastik in Muttermilch

Mikroplastik erstmals in Muttermilch nachgewiesen © nataliaderiabina - AdobeStock.com

Mikroplastik in Muttermilch - wie ernähre ich mein Baby am besten?

Erstmals wurde Mikroplastik in Muttermilch nachgewiesen - bedeutet das, dass andere Ernährungsweisen für das Baby doch gesünder sein können? Wie kann Muttermilch vor dieser Verunreinigung geschützt werden? Und welche Gründe sprechen dafür trotzdem zu stillen? Diese und viele weitere Fragen werden im Folgenden beantwortet.

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Muttermilch ist das Beste - die Ernährung des Babys

Muttermilch gilt trotz aller bekannten Alternativen als beste Ernährungsweise für das Baby. Stillen fördert die Gesundheit des Babys, da Muttermilch alle notwendigen Nährstoffe enthält und obendrein viele stärkende Inhaltsstoffe und Effekte. So erkranken Kinder, die gestillt werden, viel seltener chronisch an Diabetes Typ-2 oder entwickeln seltener Allergien. Ausserdem bietet Muttermilch der Mama viele Vorteile: Sie ist kostenlos, jederzeit verfügbar und immer richtig temperiert. Kein Wunder, dass Stillen immer noch als beste aller Varianten gilt.

Jetzt aber hat eine Studie (6.22) aus Italien erstmal Spuren von Mikroplastik in der Muttermilch entdeckt. So wurden in der Milch von 26 aus 34 Frauen unter anderem Spuren von Polyethylen und PVC gefunden - belastende Schadstoffe, insbesondere für Kleinkinder und Säuglinge.

Die kleinen Plastikteilchen gelangen in die Umwelt und so auch in unseren Nahrungskreislauf. Dieses Mikroplastik lagert sich nicht nur an Seen, Stränden oder in der Erde ab, sondern auch in den Körpern von Lebewesen. Die gesundheitlichen Folgen sind heute noch weitgehend unerforscht.

Die Gesundheit des Kindes schützen

Besondere Risikofaktoren für Mikroplastik in Muttermilch konnten bislang noch nicht identifiziert werden. Dennoch ist klar, dass viele Alltagsprodukte zur Verbreitung und körperlichen Aufnahme von Mikroplastik führen können. Dazu zählen beispielsweise Plastikverpackungen von Lebensmitteln, Mikroplastik in Zahnpasta und Kosmetika und sogar Nylon-Strumpfhosen.

Was auf die Art vom Körper aufgenommen wird, landet natürlich früher oder später in der Muttermilch. Die gute Nachricht daran: Wer wiederum weitgehend auf derartige Produkte verzichtet, kann die Milch und damit die Gesundheit des Kindes schützen.

Das Gleiche sollte auch beim Kauf von Babyflaschen, Nuggis und Spielzeug beachtet werden. Babys stecken alles gerne in den Mund - daher sind plastikfreie Produkte die sichere Wahl.

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