Positive Wahrnehmung üben

Kennst du das Gefühl, wenn einfach alles doof ist? Diese Tage, an denen du dich aus dem Bett quälst und merkst, dass du weder Energie noch Antrieb hast? In der Regel ist es das Gedanken-Karussell im Kopf, das dieses miese Gefühl verursacht.

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Neben dem Streit mit dem Partner, Stress in der Familie oder Chaos im Beruf kann uns insbesondere ein dringender Kinderwunsch, der sich einfach nicht auf Anhieb erfüllen lassen will, den Schlaf und die Energie rauben. Wie du dich stärkst und in positiver Wahrnehmung übst, erfährst du in diesem Text.

Umgang mit Emotionen bei Kinderwunsch

Wenn es mit einer Schwangerschaft nicht gleich klappen möchte, werden die Gefühle oft zu einer grossen emotionalen Belastung. Dann kann es durchaus passieren, dass du als Frau in ein Loch fällst und von depressiven Gedanken geplagt wirst. Wenn du es selbst schaffst, aus dem Loch herauszuklettern, ist alles halb so schlimm, denn miese Gedanken hat jeder von uns irgendwann einmal. Doch es gibt natürlich auch Menschen, bei denen sich der Fussboden nicht so schnell wieder hebt - die in Depressionen verfallen und nur noch negativ über sich selbst denken. Fast die Hälfte aller Frauen, die nicht innerhalb mehrerer Monate schwanger werden, entwickeln laut einiger Studien zumindest milde Depressionen.

Und genau hier liegt das Problem: Wer schwanger werden möchte, muss zunächst akzeptieren, dass eine Schwangerschaft immer ein Wunder der Natur ist, was sich nicht einfach so beeinflussen lässt. Negative Emotionen führen dazu, dass sich deine Gedanken auch während dem Sex ausschliesslich um den Kinderwunsch drehen. Dein Körper kann sich nicht entspannen und so wird es deutlich schwieriger, schwanger zu werden.

Was kann helfen, schwanger zu werden?

Es ist wichtig, dass du positive Gedanken hast und somit gelassen bleibst. Wenn du auch zwischendurch von negativen Gedanken überrollt wirst, dann übe dich in positiver Wahrnehmung, anstatt dir und deinem Körper selbst Vorwürfe zu machen oder gar noch deinem Partner die Schuld dafür zu geben.

Wer sich regelmässig etwas Gutes tut, bleibt positiv. Mit der folgenden Übung lernst du, deine Emotionen in Balance zu halten und du übst dich in positiver Wahrnehmung:

1. Tue dir was Gutes - mach dich glücklich
Damit du positiver durchs Leben gehen kannst, musst du zunächst versuchen, deine Emotionen zu steuern. Überlege dir, welche Dinge dich glücklich machen. Was kannst du dir (und deinem Körper) täglich Gutes tun? Vielleicht genügen dir da schon kleine Dinge, wie ein Abend mit deinen Freundinnen, ein Essen in deinem Lieblings-Restaurant oder ein Spaziergang zu weit im Park oder am Wasser? Erfülle dir zwischendurch auch mal grössere Wünsche, wie z.B. ein (Wellness-)Wochenende mit deinem Partner, wo ihr komplett abschalten könnt.

2. Negative und positive Gedanken notieren
Lege dir neben deinem Bett einen Zettel und Stift bereit und notiere am Ende des Tages alle negativen und positiven Dinge und Gedanken, die du erlebt hast. Negative Gedanken sollen auch mal raus aus deinem Kopf, daher ist es gut, wenn du diese auf ein Papier notierst, dann sind sie schon mal parkiert. 
Falls du von zu vielen negativen Emotionen geplagt wurdest, erstelle einen Plan, wie du deine Energie in den nächsten 36 Stunden wieder positiv beeinflussen kannst. Auch hierfür kannst du dir wieder kleine (und grosse) Wünsche erfüllen und dir somit selbst beweisen, dass dein Leben trotz der momentanen Umstände immer noch äusserst lebenswert und schön ist.

Widme dich auch jeweils den Dingen, die bei dir gut laufen. Sei dankbar dafür und schätze diese - werde dir bewusst, was gut in deinem Leben ist.

Fazit: Positiv denken entspannt deinen Körper

Wenn du dir den dringenden Wunsch nach einem Baby erfüllen möchtest, dann übe dich in der Eigenschaft, möglichst immer positiv zu denken und trotz niederschmetternder Nachrichten niemals die Flinte ins Korn zu werfen. Und ganz wichtig im Umgang mit negativen Gedanken: Glaub nicht alles, was du denkst! 

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