Mobbing? Nicht mit mir!

Immer öfters und in immer heftigerem Ausmass ist Mobbing an Schulen vertreten. Die Medienberichte überschlagen sich. Eltern und Kinder sind oft hilflos. 

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Tipps, wie du deinem Kind bei Mobbing helfen kannst: 

1. Höre zu und sehe hin

Dein Kind wird versuchen dir Zeichen zu geben und dich auf die Mobbing-Attacken aufmerksam zu machen. Diese Versuche werden aber nur 1-2 Mal stattfinden. Höre daher gut zu. Sprich offen und stelle Fragen. Du kennst dein Kind am besten. Verlasse dich auf dein Gefühl und lasse nicht locker. Nimm dein Kind ernst und lasse es spüren, dass es nichts gibt, was es dir nicht anvertrauen könnte. Das Wichtigste für dein Kind ist die Sicherheit: „Meine Eltern glauben mir!“

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2. Sprich offen über das Mobbing an deinem Kind

Eltern unterstützen oft unterbewusst das Mobbing an ihrem Kind. Mobbing ist mit ganz viel Scham- und Schuldgefühlen behaftet. Opfer werden darauf programmiert, dass sie selbst schuld an ihrem Mobbing sind. Das ist der Punkt in dem Kinder sich ganz stark zurückziehen und der Teufelskreis beginnt. Das Selbstwertgefühl und das Selbstvertrauen werden auf ein Minimum reduziert und die Kinder fühlen sich schuldig. Über Dinge, für die man sich schämt, will man nicht sprechen. Es beginnt das grosse Schweigen.

Wir Eltern möchten unsere Kinder beschützen und behüten. In diesem Fall entgleitet uns die Kontrolle und wir müssen mit ansehen, wie unsere Kinder leiden. Unser Beschützerinstinkt läuft auf Hochtouren. Wir möchten nicht, dass unser Kind noch mehr blossgestellt wird. Also schweigen auch die Eltern. Mit diesem Verhalten unterstützt du das Mobbing aktiv. Denn die Täter-Kinder haben weiterhin freie Bahn und können ihre Gemeinheiten weiter ausführen. Wenn dein Kind spürt, dass du schweigst, dann wird auch dein Kind schweigen.

Schweige nicht! Sprich offen über das Mobbing. Dein Kind ist hier das Opfer. Es gibt keinen Grund sich dafür zu schämen! Es passiert etwas Schlimmes, etwas Grausames und dies sollte auf keinen Fall vertuscht oder toleriert werden! Zeige dich mutig und rede mit jedem darüber. Baue dir ein Netzwerk an Eltern, Freunden, Familie und Nachbarn auf, die wissen, was deinem Kind widerfährt. Kein Mensch sollte Mobbing aussitzen. Du musst aktiv werden!

3. Du bist der grösste Motivator deines Kindes

Du weisst, wie grausam die Attacken gegen dein Kind sind. Dein Kind weiss, wie schrecklich es sich anfühlt, darunter zu leiden. Doch es ist wichtig, sein Kind nicht ständig in diesen Gefühlen zu bestätigen. Je öfters du wiederholst, wie schrecklich die Situation ist, desto tiefer wird dein Kind fallen. Wenn man ständig hört, wie schlecht es uns geht, dann wird es einem gezwungenermassen noch schlechter gehen.

Motiviere dein Kind jeden Tag! Sprich positiv über die Zukunft deines Kindes. Beginne in kleinen Schritten, das Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen deines Kindes aufzubauen. Erwähne seine tollen Eigenschaften und glaube unerschütterlich an eine Besserung.

be NICE - Mobbing & Suizidprävention

2017 hat Laura "be NICE" gegründet. Ihr Einsatz richtet sich an alle Familien, die mit Mobbing in Kontakt kommen. In einem intensiven Online-Coaching lernen Eltern und Kinder sich aus der Mobbing-Falle zu befreien und den Teufelskreis zu durchbrechen.

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