10 Situationen, bei denen du von deinem Kind lernen kannst

Selbstliebe und Achtsamkeit erfahren heutzutage immer grössere Aufmerksamkeit. Aber warum nicht einfach diejenigen Personen genau beobachten, die das Prinzip der Achtsamkeit und der Selbstliebe von Natur aus praktizieren? Für Kinder zählt das Hier und Jetzt und Eltern tun gut daran, diese Art zu leben, zu verinnerlichen. Beobachte dein Kind - du kannst von ihm profitieren!

Anzeige

Eltern sind die Vorbilder der Kinder - eigentlich...

Oft sehen Erwachsene die Erziehung ihrer Kinder als Hauptaufgabe. Die vielen gesellschaftlichen Normen und Regeln müssen dem Kind beigebracht werden. Aber wenn du genau darüber nachdenkst, wird dir auffallen, dass dadurch einiges an Freiheit eingebüsst wird. Während dein Kind offen und lautstark verkündet, was ihn gerade stört und ärgert, bleibst du mit deiner Wut oft hinterm Berg. Das führt dazu, dass diese sich anstaut und in deinem Leben viel Platz einnimmt.

Anzeige

Tipp 1: Mach es deinem Kind nach und sag offen, wenn und worüber du wütend bist. Einfach natürlich in einer guten Ausdrucksweise!


Wunderst du dich auch manchmal über den Bewegungsdrang deines Kindes? Es tobt und spielt den ganzen Tag und zeigt so gut wie keine Müdigkeitserscheinungen, während du dich nicht einmal zu einem 30-Minuten-Workout aufraffen kannst. Kinder haben keinen Schweinehund, den es zu überwinden gilt und genau das solltest du verinnerlichen.

Tipp 2: Denk nicht lange darüber nach, was du tun musst, sondern leg einfach los. Hinterher wirst du dich in jedem Fall gut fühlen und mit diesem Gefühl kannst du deine nächste sportliche Aktivität viel einfacher angehen.


Kinder kennen kein schön oder hässlich. Erst recht nicht, wenn es um ihren eigenen Körper geht. Sie lieben sich selbst, wie sie sind und machen sich keine Gedanken über Falten oder Fettröllchen.

Tipp 3: Diese Art der Selbstliebe solltest du dir zu Herzen nehmen.

Wann hast du das letzte Mal «Nein» gesagt? Kinder sind erstaunlich. Sie lehnen Dinge und Wünsche ab, ganz ohne schlechtes Gewissen.

Tipp 4: Überwinde dich selbst dazu, auch mal «Nein» zu sagen, wenn dir für eine bestimmte Sache die Lust oder die Zeit fehlt. Das fühlt sich am Anfang vielleicht seltsam an, wirkt jedoch wahre Wunder, da du dich selbst keinem unnötigen Stress aussetzt.


Im Erwachsenenalter geht die Freude an Kleinigkeiten oft verloren. Ein Kind braucht nicht viel, um glücklich zu sein. Manchmal reichen zwei leere Klopapierrollen, mit welchen es sich mit basteln beschäftigen kann und stolz sein Ergebnis präsentiert. Oder es freut sich über die Schnecke, die gerade über den Weg kriecht.

Tipp 5: Das solltest du dir zu Herzen nehmen. Suche dein Glück in kleinen Dingen und tanke neue Kräfte in der Natur.


Es ist sicherlich eine Folge der Erziehung, die du selbst erfahren hast, durch die dir bestimmte Dinge schwerfallen, die für die Kleinsten selbstverständlich sind. Dazu zählt es auch, Fragen zu stellen. Hin und wieder kommst du bestimmt an deine Grenzen, wenn dein Sohn oder deine Tochter zum x-ten Mal die berühmte "Warum"-Frage stellt. Aber es gibt eine Frage, die viel wichtiger ist und die Erwachsenen irgendwie abhandengekommen ist. Nach Hilfe zu bitten, lässt dich schwach aussehen. Doch daran ist gar nichts Schlechtes.

Tipp 6: Schliess dich deinem Kind an und frage um Hilfe, wenn du etwas nicht alleine schaffen kannst.


Kinder sprechen einfach andere Gspänli an und spielen munter drauflos. Herkunft, Alter oder Geschlecht spielen keine Rolle, es geht einfach darum, Spass zu haben und miteinander zu spielen.

Tipp 7: Versuche es auch mit mehr Leichtigkeit und Spontanität. Vielleicht schaffst du es dann auch, dich leichter anderen Menschen gegenüber zu öffnen? Beispielsweise beim Warten auf den Bus oder Zug führst du eine nette Unterhaltung, statt dich zu langweilen.


Kinder lachen ausgelassen, und das etwa 400 Mal am Tag. Sie können dabei aus vollem Hals ausgelassen drauflos kichern. 

Tipp 8: Lass dich vom Lachen anstecken! Lach einfach mal, wenn dir oder deinem Kind ein Missgeschick passiert, anstatt dich aufzuregen. Es wird dich entspannen und es wird ein Lachen zurückkommen. Humor verhilft zu mehr Gelassenheit und macht das Leben leichter. 

Was geschieht, wenn ein Kind hinfällt? Es steht entweder gleich wieder auf oder kommt kurz weinend zu dir. Dann aber vergisst es das ganze rasch wieder und beginnt unbekümmert weiterzuspielen. 

Tipp 8: Es bringt nichts, dir Vorwürfe wegen eines Fehlers zu machen. Fehler passieren auch dir, ob du willst oder nicht. Du kannst daraus lernen und es beim nächsten Mal versuchen, besser zu machen. 

Dein Kind wehrt sich vielleicht dagegen und doch braucht es ihn: Den Mittagsschlaf oder eine Mittagspause. Gönnt euch beide Ruhe, kuschelt zusammen und tankt neue Energie.

Tipp 9: Auch dir tut ein Powernapping gut;) Wenn dein Kind "Pause" macht, gönne auch dir eine Auszeit!

Du siehst, dass du einiges von deinem Nachwuchs lernen kannst und indem du ihn beobachtest, werden dir noch viel mehr Dinge auffallen, die dein Leben leichter machen.

Tags:

Deine Bewertung:

4,8/5 (6 Stimmen)

KOMMENTARE (0)