Sprachentwicklung – Mit Kinderreimen, Fingerspielen & Co.

Kinder lieben Reime, Lieder und Fingerverse und Wortspiele. Sie bleiben leicht im Gedächtnis und regen zum Nachmachen an. Ganz nebenbei fördern sie die Sprachentwicklung, Feinmotorik und sind für das spätere Leseverständnis wichtig.


Fingerverse fördern die motorische Entwicklung

Ab ca. 2 Jahren können Kinder ihre Finger immer besser einzeln und gezielt bewegen. Dabei können Fingerspiele helfen, diese Entwicklung zu unterstützen. 

Bei einem Fingervers wird bei jeder Zeile des Verses ein Finger gestreckt und mit der anderen Hand berührt. Das Kind kann so auch Reihenfolgen kennenlernen. Jeder Finger kann mit einem Gesicht bemalt werden – so machen die Fingerverse noch mehr Spass und es lassen sich kleine Geschichten erzählen.

Der bekannte Liedermacher Bruno Hächler hat extra für LetsFamily den Fingervers "im Schnee" komponiert. Hört hier rein:

 

Über Bruno Hächler:

Mit seinen Liedern und Geschichten öffnet Bruno Hächler den Kindern Türen. Er lädt sie ein, neue Gedanken, neue Welten zu entdecken. Seine Bücher werden rund um die Welt in viele Sprachen übersetzt und seine fantasievollen CDs schaffen immer wieder den Sprung in die Hitparade. Natürlich ist er auch live unterwegs. Mit Schalk. Mit Poesie. Und mit viel Groove.

Hier geht's zum Online-Shop von Bruno Hächler

Berührungsspiele unterstützen die Sprachentwicklung

Kinder lernen mit allen Sinnen. Je mehr von ihnen unterschiedlich stimuliert werden, desto besser prägt sich Neues ein.
Fingerspiele sind für jedes Alter geeignet, auch bereits für Babys. Wenn du alltägliche Abläufe wie Wickeln, Massieren oder Baden mit kleinen Berührungsspielen begleitest, lernen Babys einen Zusammenhang mit dem Geschehen kennen.

Lauf zum Beispiel mit deinen Fingern vom Bauchnabel zum Kinn des Babys und sage dazu einen Reim auf, z.B.:

«Es chonnd en Bäär, wo chonnd dä här, wo wott er hii, zum chline/zo de chline «Name des Kindes».

Auch beim Spiel «Hoppe, hoppe, Reiter», bei welchem dein Kind auf deinem Schoss sitzt und du mit deinen Beinen auf und ab wippst und dann vorsichtig das Fallen des kleinen Reiters andeutest, ist beliebt:

"Hoppe hoppe, Reiter,
wenn er fällt, dann schreit er,
fällt er in den Graben,
fressen ihn die Raben,
fällt er in den Sumpf,
macht der Reiter plumps!"

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