Sparen für die Zukunft der Kinder

Geld sparen für die Zukunft der Kinder © Aldeca Productions - AdobeStock.com

Studium, die erste eigene Wohnung oder ein eigenes Auto, es gibt viele Anlässe, wofür du ein finanzielles Depot für ein Kind angelegt kannst. Das klassische Sparbuch ist zwar noch eine Option, der Finanzmarkt bietet jedoch zahlreiche weitere Sparformen, die attraktivere Gewinne abwerfen. Wer früh zu sparen beginnt, der kann mit kleinen monatlichen Beträgen ein grosses finanzielles Polster aufbauen.

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Sparen für die Kinder

In den letzten Jahren wurde das Sparbuch aufgrund niedriger Zinsen und den damit verbundenen mageren Erträgen zu einer unattraktiven Sparform. Früher war dies eine sichere Anlage und spielte bei der Kindererziehung bzw. dem Umgang der Kinder mit Geld eine grosse Rolle. Zum 18. Geburtstag überreichten Eltern oder Grosseltern feierlich das Sparbuch.

In der Tat ist ein normales Sparbuch heute keine attraktive Geldanlage für Eltern, die Alternative ist ein gebundenes Sparbuch. Während bei einem normalen Sparbuch die Zinsen variieren können, derzeit aber kaum mehr als ein Prozent betragen, bietet die Bank bei einem festen Sparbuch einen fixen Zinssatz, der sich über eine gewisse Dauer nicht ändert. Allerdings kann auf das Geld erst nach Ablauf einer Frist zugegriffen werden.

Tipps zum Sparen für Kinder

1. Früh beginnen
Je mehr Zeit du zum Sparen hast, umso besser. So kommt über eine längere Zeit auch mit kleinen Beträgen pro Monat eine schöne Summe zusammen. 

2. Sparziel planen
Überlege dir, wie viel du monatlich beiseite legen kannst? Anhand eines persönlichen Sparziels kannst du dann die monatliche Rate und die Laufzeit festlegen. 

3. Bleibe konsequent
Richte am besten einen Dauerauftrag ein, der den monatlich festgelegten Betrag regelmässig überweist. So kommst du gar nicht in Versuchung, das Geld für andere Sachen auszugeben.

4. Eröffne ein Konto auf den Namen deines Kindes 
Eröffne ein eigenes Konto oder einen Sparplan auf den Namen deines Kindes. So ist klar, wofür das Geld gedacht ist und wird nicht für anderes angetastet. 

5. Erkundige dich über die geeignete Sparform
Für das klassische Sparkonto gibt es nur geringe oder gar keine Zinsen. Eine Alternative sind Fondssparpläne. Mit einem Sparplanrechner kannst du mit unterschiedlichen Beträgen, Laufzeiten und Annahmen rechnen und so eigene Berechnungen durchführen.

Aktienfonds - nicht immer so riskant wie ihr Ruf

Werden Kinder erwachsen, dann wachsen auch die Wünsche, die mit üblichen Sparformen nicht einfach zu finanzieren sind. Ein Auto oder eine Wohnung kann eine grosse Belastung für die Finanzen der Eltern sein. Aktienfonds gehören zu den Sparformen, die die grössten Erträge erzielen. Der Nachteil ist, dass normale Aktienfonds als riskante Anlage gelten. Wer einen Fonds absichern möchte, damit er tatsächlich als sichere Anlage für ein Kind gilt, der sollte sich für einen Investmentfonds entscheiden. Bei solchen Fonds wird in viele verschiedene Anlageprodukte investiert und durch die breite Streuung an verschiedenen Investitionen ist das Risiko gering. Wer auf Sicherheit grossen Wert legt, der sollte darauf achten, dass die Einlagen in jedem Fall abgesichert sind.

Versicherungssparen - Vorsorge für jedes Alter

Versicherungen bieten ebenfalls attraktive Finanzprodukte für die ganze Familie. Eltern können ihre Kindern finanziell mit einer Lebensversicherung absichern. Im Falle des Todes eines oder beider Elternteile wird die Versicherung ausbezahlt. Als langfristige Geldanlage macht dies jedoch nur Sinn, wenn sich die Lebensversicherung nach Ablauf der Versicherungszeit in eine Erlebensversicherung umgewandelt werden kann. Daneben gibt es noch weitere Versicherungsformen, wie eine Ausbildungsversicherung, die zweckgebunden in die Ausbildung des Kindes fliesst.

 

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