Alleinerziehend mit Baby

Die Geburt eines Kindes ist mit einer grossen Lebensumstellung verbunden. In einer Familie, wo sich Mutter und Vater die täglichen Aufgaben um das Baby teilen, stellt der Familienzuwachs schon eine spezielle Aufgabe dar. Alleinerziehend wirst du besonders in den ersten drei Lebensjahren alle Hände voll zu tun haben. Der Alltag als Single mit Kind ist aber bewältigbar. Denn es gibt viele Möglichkeiten, um Hilfe anzunehmen.

Den Alltag mit Baby alleinerziehend schaffen

Alleine ist vieles schwieriger, denn du hast den Säugling rund um die Uhr bei dir und bist alleine verantwortlich für die Sorge um dein Kind. Bei deinen täglichen Aufgaben hat dein kleines Baby in erster Linie Vorrang, egal, ob es um das Stillen und Füttern geht, das Spielen, Waschen oder zu Bett bringen. Um das alles als alleinerziehende Mutter zu schaffen, brauchst du viel innere Ruhe und Kraft. Ist dein Baby noch sehr klein, dann nutze die Zeit, während es schläft und schlafe gleich mit. Hausarbeiten sind in den ersten Lebensmonaten deines Babys nachrangig. (Erfahre hier Tipps rund um Zeit sparen und Haushalt managen - mit oder ohne Partner). Viel wichtiger ist es, genug Energie für den Tag zu haben. Gut ist es, wenn du dir ein soziales Netzwerk um dich herum aufbaust. So kannst du dich austauschen und hast auch jemanden, der dein Kind einmal betreut, wenn du eine Verschnaufpause benötigst. Wenn du merkst, dass du Hilfe brauchst, dann frage danach und nimm sie an.

Single mit Kind in der Schweiz

Unterstützung kannst du als alleinerziehende Mutter in der Schweiz beispielsweise über den Dachverband der Einelternfamilien der Schweiz erhalten. Hier kannst du dich bezüglich Erziehungsfragen, sowie rechtlichen und finanziellen Angelegenheiten beraten lassen und findest zugleich ein Netzwerk, das sich für die Anerkennung von alleinerziehenden Müttern in der Gesellschaft bemüht. Online kannst du über verschiedene Netzwerke Kontakte knüpfen und Fragen stellen. Auch über den Schweizer Hebammenverband findest du ausführliche Beratungsmöglichkeiten bei Fragen rund um dein Baby.

Grundsätzlich ist es wichtig, deine eigenen Grenzen zu erkennen und zu respektieren. Denn nur, wenn es dir gut geht, kannst du dich auch uneingeschränkt um dein Baby kümmern. Soziale Kontakte werden dir dabei helfen, dir regelmässig Freiräume zu verschaffen oder auch in Notfällen jemanden an deiner Seite zu haben.

Tags:

Deine Bewertung:

3/5 (5 Stimmen)

KOMMENTARE