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Eingewöhnen leicht gemacht

Was Kinder in der Eingewöhnung brauchen © diego_cervo - istockphoto.com

Die Eingewöhnung in die Kinder-Tagesstätte KiTa ist oft eher für die Eltern ein Problem. Die Kleinkinder hingegen finden die neue Umgebung meist spannend, neue Spielsachen und andere Kinder im selben Alter, das ist toll. Wenn der Prozess der Eingewöhnung von der Mutter oder dem Vater richtig begleitet wird, ist es für das Kind einfacher und fördert die Entwicklung.

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Wie begleite ich mein Kleinkind?

In einer guten Kinderkrippe ist es den Eltern erlaubt das Kleinkind zu begleiten. Am ersten Tag sollte  Mami / Papi gemeinsam mit dem Kind in der KiTa bleiben, möglichst für ein oder zwei Stunden. Auch Eltern wollen die zukünftigen Betreuer oder Betreuerinnen kennen lernen, um ihre Prinzessin oder ihren Prinzen mit einem guten Gewissen der fremden Person, die natürlich auch zur Kindererziehung beitragen wird, zu überlassen. Dieses Kennenlernen ist sehr wichtig. Erst wenn die Eltern der Betreuerin oder dem Betreuer vertrauen können, wird auch das Kleinkind Vertrauen zu diesem Menschen entwickeln.

Am zweiten Tag kann die Spielzeit auf drei bis vier Stunden erhöht werden, allerdings sollte auch am zweiten Tag die Mutter oder der Vater gemeinsam mit dem Kind spielen, um die positive Entwicklung mitzuerleben. Am zweiten Tag kennt das Kind schon die Betreuung und im Idealfall sind auch schon bekannte Kindergesichter mit dabei. Vielleicht gehst du mal auf die Toilette und die Kinderbetreuung in der Kinderkrippe kann für drei bis fünf Minuten ungestört mit dem Kleinkind alleine spielen. Dies ist ein wichtiger Kennenlernen-Prozess den Kinder benötigen, bis sie alleine und selbständig zu spielen beginnen.

Am 3. Tag kann versucht werden, das Kleinkind für länger als 15 Minuten bei der Kinderbetreuung zu lassen, weil du z.B. schnell einkaufen gehen musst. Das Kind findet es sicher lustiger, wenn es in der KiTa bleiben darf. Dabei ist es sehr wichtig wieder zurück zukommen, solange das Kind zufrieden ist und nicht erst dann, wenn es weint. Dass du vermutlich nur vor der Türe stehst, weiss dein Kleines nicht. Auch werden einige Eltern, welche vor der Türe stehen, überrascht sein, wenn ihr Kind nicht zu weinen anfängt. Der Trennungsschmerz ist meistens bei den Eltern grösser, als bei den Kindern.

Du gibst dein Kind ja keinem „Monster“, du gibst einen kleinen Teil der Kindererziehung in die Hände von sehr gut geschulten Menschen, die vermutlich auch selbst Kinder haben. Das Wichtigste ist, dass du der betreuenden Person voll und ganz Vertrauen schenkst. Wenn das nicht der Fall ist, sollte nach einer anderen Art der Kinderbetreuung gesucht werden.

Die Eingewöhnung in die Kinderkrippe sollte nicht nur für das Kleinkind gut sein, es ist auch das Wichtigste, dass ihr als Eltern ein gutes Gefühl dabei habt. In der Kindererziehung als Eltern unterstützt zu werden ist ein grosser Schritt. Die sozialen Kompetenzen, die dein Kind in der Entwicklung erfährt, ist eine Bereicherung für alle Beteiligten.

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