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Was gehört in die Kinderapotheke?

Reiseapotheke für Kinder © RioPatuca Images / AdobeStock.com

Wie jeder erwachsene Mensch kann dein Baby natürlich auch einmal krank werden. Und genauso wie bei den Eltern ereilt dein Kind die Krankheit genau dann, wenn du es am wenigsten erwartest: Sonn- und Feiertags oder mitten in der Nacht. Bald wirst du merken, welche Symptome du bei deinem Kind selbst behandeln kannst. Dazu hat es sich bewährt, in der Hausapotheke eine getrennte Schachtel mit Kindermedikamenten bereit zu stellen.

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Warum benötigen wir eine Hausapotheke?

Mit einer Basisausstattung kannst du viele einfache Krankheiten selber behandeln. Wenn du dir unsicher bist, sich dein Baby auffällig verhält oder wenn die Symptome nicht trotz Behandlung zügig besser werden, solltest du einen Arzt aufsuchen.

Was sollte in einer Kinderapotheke mindestens enthalten sein?

Die Grundausstattung einer Hausapotheke für deine Familie findest du in unserer Checkliste. Selbstverständlich kannst du alles nach deinen Wünschen ergänzen. Wenn dein Baby eine chronische Erkrankung hat, stellt der betreuende Kinderarzt alle notwendigen Mittel zusammen. Um im Notfall keine Zeit mit Suchen zu verlieren, lohnt es sich, die Hausapotheke regelmässig zu kontrollieren.

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Instrumente und Hilfsmittel

  • Fieberthermometer (zum Beispiel ein batteriebetriebenes Thermometer)
  • Wund-Desinfektionsmittel z.B. Merfen zur Wunddesinfektion wie auch Reinigung der Instrumente. Achte darauf, dass du ein Wund-Desinfektionsmittel kaufst, das auf der Haut nicht brennt!
  • Lupe (zum Entfernen von kleinen Spreisseln oder anderen Fremdkörpern)
  • Pinzette (mit einer spitzen Pinzette kannst du Holzspreissel leichter entfernen als mit einer flachen Pinzette)
  • Schere (Verbandsschere mit abgerundeten Klingen - spitze Scheren sind zum Öffnen von Verbänden oder Entfernen von Pflastern ungeeignet, weil die Gefahr einer Hautverletzung besteht!)

Verbandsmaterial

  • Farbige und hautfreundliche Kinderpflaster
  • Elastische Binden, selbsthaftende Stretchbinden und Verband in diversen Breiten
  • Sterile Tupfer und Kompressen in verschiedenen Grössen

Es lohnt sich, abgelaufenes Verbandsmaterial nicht zu entsorgen. Nachdem du dein Kind verarztet hast, kann es damit seine Puppe versorgen.

Wichtige Medikamente

  • Wund- und Heilsalbe (zum Beispiel Panthenol)
  • Desinfektionsmittel, nicht brennend (zum Beispiel mit Octenidin)
  • Fiebersenkendes Mittel (z. B. Zäpfchen oder bei grösseren Kindern als Sirup: Dosierung je nach Alter und Gewicht des Kindes)
  • Etwas gegen Erkältung und Husten (z. B. Sirup, Lutschtabletten, Tropfen)
  • Zugsalbe
  • Etwas gegen Insektenstiche
  • Kohletabletten (bei Durchfall und Vergiftungen)
  • Entschäumungsmittel (bei Blähungen und Vergiftungen)
  • Trinklösung (Salz-Glucose-Pulver) bei Durchfall und Erbrechen

Manchmal finden sich in der Hausapotheke der Familie noch veraltete Medikamente. Aussortiert werden sollten:

  • Verbandklammern (Gefahr der Hautverletzung)
  • Wundbenzin (giftig für Nervenzellen)
  • Watte (fusselt in der Wunde)
  • Wasserstoffsuperoxyd (hemmt die Wundheilung)

Welche Sicherheitsmassnahmen müssen beachtet werden?

Jede Apotheke muss kindersicher, mindestens 1.5 m über dem Boden oder in einem abgeschlossenen Schrank aufbewahrt werden!

Grundsätzlich ist es sinnvoll, die Ausstattung der Kinderapotheke mit deinem Kinderarzt zu besprechen. Er kennt dein Kind, deine Familie und dich am Besten und weiss, was du benötigst.

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