Baby: Dreimonatskoliken

Wenn Koliken das Baby plagen, äussert sich dies auf verschiedene Weise. Angezogene Beinchen und eine verkrampfte Körperhaltung, konstantes Schreien über mehrere Stunden und starke Bauchblähungen weisen auf eine Kolik hin und müssen ernst genommen werden.

Ursachen und Symptome für Blähungen beim Baby

Wenn sich dein Baby windet, laut und langanhaltend schreit, sich verkrampft und nicht zu beruhigen ist, weist dies in der Regel auf Blähungen hin. Bis zu 15 Prozent aller neugeborenen Babys leiden unter diesem Verlauf der Entwicklung und neigen zu sehr schweren Dreimonatskoliken. Davon sind sowohl Flaschen- als auch Stillkinder betroffen. Bisher hat die Forschung noch kein konkretes Ergebnis erbracht, warum ein Baby zu Koliken neigt und andere davon verschont bleiben. Wenn du zum ersten Mal Mutter oder Vater wirst, ist dieses Phänomen für dich neu und du stehst vor einem Rätsel. Es gibt verschiedenste Gründe, warum ein Baby schreit oder weint. Primär solltest du auf den geblähten Bauch achten. Ist dieser fest und hart, ist dein Kind kein Schreibaby, sondern es hat Koliken und schreit aufgrund der Schmerzen.

Koliken - Dauer und Abhilfe

Die Dreimonatskoliken dauern nicht, wie aufgrund des Namens häufig vermutet wird, 3 Monate an. Der Name geht viel mehr auf den Zeitpunkt zurück, da vermehrte kolikartige Blähungen zwischen dem 3. und 5. Lebensmonat auftreten. Dieser Umstand nimmt keinen Einfluss auf die Entwicklung, bedarf aber einer schnellen Reaktion der Eltern. Wenn der Arzt eine Erkrankung ausgeschlossen hat, kannst du nur die Ruhe bewahren und deinem Baby helfen, indem du das Bäuchlein massierst, es in den Armen wiegst und es beruhigst. 

Wissenswertes zur Vorbeugung gegen Koliken

Hastig trinkende Babys sind am häufigsten von Koliken betroffen. Dies passiert, weil beim Stillen oder Trinken aus der Flasche viel Luft in den Magen-Darmtrakt gelangt. Da dieser noch nicht vollständig ausgebildet ist, kommt es zu Blähungen und die krampfartigen Schmerzen treten oftmals direkt nach der Nahrungsaufnahme ein. Wenn du dein Baby in einer aufrechten Position fütterst, wird das Kind langsamer trinken und du kannst so präventiv gegen Koliken vorsorgen. Bauchmassagen, viel Wärme und Zuwendung lassen die Koliken schneller vergehen und unterstützen die Verdauung beim neugeborenen Kind.

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KOMMENTARE



Zuwendung in Form von Abhalten über den WC/Topf wäre auch mal eine Möglichkeit.
Oder hat man als Erwachsener (ausser als alter Mensch im Spital) mal versucht im Liegen sich zu erleichtern? Das geht sehr sehr schwer!!!
Verstopfung ist dies Folge.
Auch halten manche Kinder ihre Ausscheidungen zurück und schreien heftig.
Meine Tochter zieht bevor sie muss die Beine an den Körper und gibt einen Laut.
Wenn man nicht reagiert ruft sie umso heftiger. Wenn man nicht reagiert kann sie den Urin nicht mehr halten. Den Stuhlgang hat sie einmal am Tag direkt ins WC ( sie ist 5 Monate)

Vor allem vor dem Stuhlgang hebt sie die Beine und macht Bewegungen mit dem Becken.
Dann heisst es Hose/ Einmalwindelhose runter(meist sauber) und ab aufs WC...
Liebe Mütter Bitte informiert Euch.
Es gibt mehr als was uns allen erzählt wird.

Simone |