Ab wann darf ich das Essen des Babys salzen?

Babys gesunde Ernährung © Tomsickova - AdobeStock.com

Ein Baby möchte die Welt mit allen Sinnen erkunden. Deshalb will es genau das haben und tun, was die Umgebung ihm vorlebt. Doch das ist vielen Eltern nicht bewusst. Sie kaufen daher Baby-Gläschen, die in ihrer Zusammensetzung dem Verdauungssystem der Kleinen angepasst sind. Doch am Esstisch wird diese Fürsorge oft nicht honoriert.

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Weichen für eine gesunde Ernährung

Salz ist noch nicht für Babys geeignet. Da ihre Nieren noch nicht voll entwickelt sind, sollten Kinder im ersten Lebensjahr überhaupt kein Salz essen.  

Warum schmeckt Beikost nicht?

Auch der weitestgehend noch unbelastete Geschmackssinn des Babys muss erhalten werden. Weil ein Baby diese ganzen Zusatzstoffe und Geschmacks-Verstärker nicht braucht, solange wir es ihm nicht angewöhnen. Wir alle haben uns meist an die unbemerkte Abschwächung unserer Geschmacksknospen gewöhnt. Salz ist dabei ein ähnlicher Suchtfaktor wie Zucker. Egal ob Speisesalz oder Meersalz: Salze die Babykost nicht.

Kinder lassen sich zuweilen noch gut überlisten. Sensibilisiere auch deine Umgebung für dieses Thema. Denn es ist wichtig, die Ernährung von deinem Baby auch bei Fremdbetreuung gut im Blick zu behalten. 

Ab wann kann ich Salz verwenden?

Es gibt nicht DEN richtigen Zeitpunkt ab wann du die Baby-Beikost salzen solltest, es gilt eher, diesen Zeitpunkt solange es geht, hinauszuzögern, sicher möglichst bis nach dem 1. Geburtstag.

Aus Bequemlichkeit werden manchmal Speisen, die zuvor für die Eltern gekocht wurden, püriert. Dies mag zwar im Alltag aus Zeitmangel hin und wieder unvermeidlich sein, Fakt jedoch ist, dass diese Speisen-Zusammensetzung nicht der Beikost entspricht, die für Kinder vorgesehen ist. Dies betrifft Gewürze im Allgemeinen, jedoch in besonderer Weise den Zusatz von Salz.

Auch mit Mineralwasser solltest du vorsichtig sein. Hier verstecken sich wiederum Salze, die für die Ernährung völlig unnötig sind.

Was tun, wenn das Baby die Beikost nicht mag?

Neugierige Kinder verweigern oft den Brei, weil alle anderen vor seinen Augen etwas anderes essen oder es noch gar keinen richtigen Hunger hat. Vielleicht hat dein Baby auch schon eigene Vorlieben entwickelt, von denen du gar nichts mitbekommen hast.

Viele Kinder imitieren von Beginn an das Verhalten ihrer Eltern. Das ist natürlich und für die Entwicklung unerlässlich. Deshalb solltest du das Füttern auch positiv gestalten. Geduld ist gefragt. Notfalls lässt du deinen Partner einfach mitlöffeln;)! Hier findest du Tricks für Löffelfütterer.

Kochen für alle

Für die ganze Familie kochen geht ganz einfach, wenn du erst hinterher die Speisen würzt und vorher die Portion für dein Baby beiseite stellst. Achte darauf, dass dein Kind auch mal etwas beissen darf. Dies ist vor allem beim Zahnen eine Wohltat für den kleinen Gaumen. 

Hier geht's zu den Spielregeln für ein gesundes Essverhalten!

 

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