Babymassage

Mit einer Babymassage kannst du deinem Liebling zeigen, wie sehr du ihn magst. Durch die sanften und rhythmischen Streicheleinheiten beruhigst du dein Baby, verstärkst euer Bonding und gibst Geborgenheit. Sie ist gut gegen Schlafstörungen und kann Koliken beim Baby lindern. Sie hilft dem Baby zu schlafen und ist auch eine gute Therapie gegen Verstopfung beim Baby.

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Was bewirkt eine Babymassage?

Eine Babymassage vertieft zunächst die Bindung, das sogenannte Bonding, zwischen Eltern und Kind. Bei Frühgeborenen helfen Massagen bei der Gewichtszunahme. Das Baby ist entspannt und kann besser schlafen. Auch hilft sie gegen KolikenVerstopfung und Magenschmerzen. Langfristig unterstützt du die Entwicklung beim Baby und hilft Knochen und Gelenke zu stärken.

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Was benötige ich für eine Babymassage?

Für eine entspannende Babymassage brauchst du genügend Zeit, Ruhe und Lust. Der Zeitpunkt der Massage soll sowohl auf die kindlichen Bedürfnisse, wie auch auf die eigenen abgestimmt sein.

Achte darauf, dass es im Zimmer warm genug ist. Dann lege dein Baby auf eine weiche Decke, ein gefaltetes Handtuch oder ein Laken. Denke an eine saugende Unterlage, falls mal ein Missgeschick passiert. Gerne kannst du eine kleine Wärmelampe oder einen Heizstrahler in der Nähe einschalten. Lege dir Babysachen bereit, die du deinem Schatz hinterher anziehen möchtest. Oft sorgt auch eine Entspannungs-CD für eine angenehme Untermalung. 

Zum Massieren empfiehlt sich ein vorgewärmtes, reines Pflanzenöl (z.B. Mandelöl, Olivenöl, Maiskeimöl). Damit gleiten deine Hände einfacher über den Körper deines Babys.

Wann und wie wird eine Babymassage durchgeführt?

Am besten nimmst du dir immer die gleiche Tageszeit für die Massage deines Babys vor. Optimal ist eine Zeit zwischen den Mahlzeiten. Dieses kleine Ritual unterstützt die Entwicklung beim Baby. Dein Schatz sollte weder hungrig, noch zu satt oder zu müde sein. Schön kann eine Massage auch als Abend-Ritual sein, vielleicht vor dem Bad oder vor der letzten Mahlzeit vor dem Schlafengehen. 

Die Griffe bei einer Babymassage sind sanft, einfühlsam, aber nicht zaghaft und sie werden langsam und rhythmisch ausgeführt:

  • Langsame Griffe beruhigen, schnelle Griffe regen an
  • Abwärtsstriche beruhigen, Aufwärtsstriche regen an

Beim Massieren bleiben immer beide Hände auf dem Körper - auch dann, wenn nur eine Hand arbeitet. Bleib während der Massage immer in Blickkontakt mit deinem Kind. Du kannst auch leise sprechen, summen oder singen.

Mit nur leichtem, grossflächigem Druck kannst du deinem Baby ganz langsam, beginnend von den Schultern über Brust über das Bäuchlein streichen.

Um Koliken beim Baby zu mildern, machst du kreisende Bewegungen im Uhrzeigersinn. Das dient dazu, Verstopfung beim Baby zu lindern. 

Du kannst auch von den Schultern über den Rücken bis zum Po massieren. Babys lieben es auch, wenn man ganz sanft ihre Hand- und Fussgelenke streichelt.

Wenn du deine Massage jedes Mal mit den gleichen Bewegungen beginnst, weiss das Kind, was kommt. Du kannst schnell sehen, ob es gerade dafür empfänglich ist oder es gar keine Lust dazu hat.

An einem Kurs für Babymassagen lernst du, wie du die Massage am besten und wirkungsvollsten durchführst.

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