Zeitumstellung Winter mit Babys und Kindern

Zeitumstellung © canovass - AdobeStock.com

Am Sonntag, den 25.10.2020 um 3 Uhr wird der Zeiger um eine Stunde zurück auf 2 Uhr und damit wieder auf die normale Mitteleuropäische Zeit (MEZ) gestellt. Da heisst es, flexibel zu sein, denn die Zeitumstellung ist für Gross und Klein nicht leicht, auch wenn es sich nur um eine Stunde handelt. 

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Der Schlafrhythmus und immer wiederkehrende Rituale sind für Kinder und ein Baby das Allerwichtigste. Ein Kleinkind braucht diese Gewohnheiten, um sich an den Tagesablauf zu gewöhnen und vor allem um ruhig schlafen zu können. Damit es bei der Zeitumstellung nicht zu Schlafstörungen kommt, können die Eltern einiges beachten.

Gut vorbereitet auf die Zeitumstellung

Die Zeitumstellung kann Ein- und Durchschlafprobleme, Müdigkeit, Unzufriedenheit und manchmal auch Appetitlosigkeit mit sich bringen. Bis sich der Körper wieder an die Umstellung gewöhnt hat, kann es Tage oder gar Wochen dauern. Für die Zeitumstellung helfen folgende Tipps:

Schlafenszeit schrittweise verschieben

Statt einfach nur eine Stunde später schlafen zu gehen, kannst du dein Kind ca. zwei Wochen vor der Umstellung in sanften 5-Minuten-Stufen auf die Umstellung vorbereiten. Auch den Mittagsschlaf kannst du etwas nach hinten verlegen.

Rituale beibehalten

Behalte Rituale und Fixpunkte im Tag unbedingt bei und verschiebe diese einfach einige Tage vor der Umstellung leicht nach hinten (Nachtessen, Geschichte vorlesen, Zähneputzen, Gute-Nacht-Ritual, etc.).

Frische Luft & Bewegung

Um bald wieder ruhig schlafen zu können, hilft viel Bewegung an der frischen Luft, eine angenehme Raumtemperatur im Schlafzimmer, sowie die üblichen Schlafrituale beizubehalten.

Nur kein Zeitstress mit der Zeitumstellung

Es liegt an dir, ob du lieber die Zeitumstellung mit deinem Kind schon vorher üben möchtest, dann aber bitte mit viel Humor und ohne Erfolgsdruck. Oder vielleicht gönnst du dir ein paar Tage Auszeit ohne Uhrenstress, vor allem, wenn du noch ein Baby oder Kleinkind zu Hause hast.

Müssen äussere Rhythmen wie Arbeits-, Kindergarten- oder Schulzeiten eingehalten werden, ist etwas Geduld angesagt. Unsere inneren Uhren ticken eben nicht wie die äusseren, sie brauchen mindestens eine Woche Zeit, um sich umzustellen. Das Wichtigste dabei ist, als Eltern die Zeitumstellung entspannt anzugehen.

Die Geschichte der Zeitumstellung

Im Jahre 1980 wurde in Deutschland die Sommerzeit eingeführt. Die Gedanken dazu reichen jedoch viel weiter zurück. Bereits 1784 kritisierte Benjamin Franklin im Journal de Paris die Kosten des Lichts. Bis heute sehen Befürworter die Vorteile in der Energieersparnis, Kritiker dagegen verweisen auf vermehrte morgendliche Heizkosten, sowie Auswirkungen auf den menschlichen Schlafrhythmus. Forscher sprechen davon, dass der Mini-Jetlag zu Schlafstörungen und körperlichen Beschwerden wie Kopfschmerzen und Müdigkeit führt. Unsere innere Uhr passt sich mit Hilfe des Tageslichts exakt an den 24-Stunden-Rhythmus der Umwelt an.


Damit die Richtung der Zeitverschiebung klar ist, gibt es eine Eselsbrücke. Tische und Stühle werden im Sommer vor die Tür gestellt, also einfach die Uhr eine Stunde vorstellen. Wenn die Gartenzeit vorbei ist und es kalt wird, stellt man alles wieder ins Haus zurück, so verhält es sich auch mit der Uhr.

Durch die Zeitumstellung wird diese Anpassung jedoch gestört. Ob Baby, Kleinkind oder bereits grösseres Kind, Experten sprechen von einer oder sogar mehreren Wochen, um sich an den neuen Rhythmus zu gewöhnen und vorübergehende Schlafstörungen zu überwinden.

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KOMMENTARE (3)



Es gibt keine Winterzeit. Es gibt Normalzeit und Sommerzeit: Die normale Mitteleuropäische Zeit (MEZ) und die Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ).

Hans Glück |

Lieber Hans

Vielen herzlichen Dank für deinen Hinweis. Du hast natürlich recht... wir freuen uns über solch aufmerksame Leser wie du es bist. 

Alles Gute und Liebe Grüsse vom

LetsFamily.ch-Team

 

Lea vom LetsFamily-Team

An der Zeitumstellung sieht man vor allem, wie gut Demokratie funktioniert. Sie wurde vom Volk abgelehnt, aber dann Diktatorisch vom Bundesrat trotzdem eingeführt. Nur weil Europa es so macht, müssen wir auch. Finde ich nicht gut.

Grüsse

Simon Gerber

Gerber Simon |

Winterzeit ist die normale Zeit für Mensch und Tier, das weiss ich auch von älteren Menschen. Sommerzeit gehört abgeschafft, Winterzeit eingeführt - nicht umgekehrt !

Claudia Z. |