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Ärztliche Kontrollen

Vorsorgeuntersuchungen in der Schwangerschaft © AlexRaths - istockphoto.com

Schwangerschaftsbeschwerden gehören unabhängig von der Schwangerschaftswoche oft zur Normalität. Im Einzelfall sollten sie jedoch vom Arzt kontrolliert werden.

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Die besondere Zeit jeder Schwangerschaft wird von zahlreichen neuen Eindrücken begleitet. Schwangerschaftsbeschwerden gehören ebenso dazu. Jede Frau nimmt diese unterschiedlich wahr. Während der regulären Vorsorgeuntersuchung empfiehlt es sich, unabhängig von der Schwangerschaftswoche, diese anzusprechen. Es gibt besondere Beschwerden, die auf jeden Fall von einem Arzt abgeklärt werden sollten.

Regelmässige Untersuchungen durch Fachpersonal

Wird eine Frau schwanger, hat sie bei einer normalen Schwangerschaft die Möglichkeit, in Abständen von 4 bis 6 Wochen, einen Gynäkologen zu konsultieren. Bei einer Risikoschwangerschaft folgt die Vorsorgeuntersuchung in kürzeren Abständen.

Bei der ersten Untersuchung wird der Arzt den Geburtstermin berechnen. Bevor dies geschieht, wird er mit Hilfe einer Ultraschalluntersuchung die Schwangerschaftswoche (SSW) berechnen. Jede folgende Vorsorgeuntersuchung beinhaltet die Überprüfung der kindlichen Herztöne, als auch die Kontrolle des mütterlichen Blutdrucks, Urins und Gewichts. Zudem wird ab und zu Blut abgenommen. Zum Ende der Schwangerschaft werden die kindlichen Herztöne mit einem Herzton-Wehen-Messgerät (CTG) aufgezeichnet und überprüft. Zudem beraten Arzt oder Hebamme ebenso zum Thema pränatale Diagnostik.

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Schwangerschaft - Krankenkasse - Kostenübernahme

Die Krankenkasse deiner Wahl übernimmt die Kosten der Vorsorgeuntersuchung. Dazu gehören Hilfe und Kontrolle durch einen Gynäkologen. Auch die Hebammenbetreuung während Schwangerschaft und Geburt wird getragen. Die Geburt im Spital bezahlt deine Krankenkasse. Dabei ist zu beachten, dass nicht alle Schwangerschaftskontrollen automatisch durch die Grundversicherung abgedeckt sind. Es gilt bereits im Vorfeld abzuklären, ob alle Untersuchungen im Rahmen einer Risikoschwangerschaft oder bei Schwangerschaftskomplikationen bezahlt werden.

Pränatale Diagnostik gehört zumindest oft zu den Sonderkosten. Meist werden die Schwangerschaftskontrollen in begründeten Fällen, zum Beispiel bei Frauen über 35 Jahren, finanziert.

Achtung: Besondere Schwangerschaftsbeschwerden

Vermehrter Ausfluss oder auch Fruchtwasserabgang können Alarmzeichen sein. Kontaktiere auf jeden Fall deinen Arzt, solltest du Unsicherheit verspüren. Ebenso gilt dies, wenn häufig der Bauch hart wird, Blutungen oder Schmerzen auftreten. In diesen Fällen ist unabhängig von der Schwangerschaftswoche in jedem Fall der Arzt oder ein Spital aufzusuchen.

Entspannt und ausgeglichen durch die Schwangerschaft

In diesem Sinne ist es empfehlenswert, die Schwangerschaft zu geniessen. Höre auf deine innere Stimme. Sobald du ein eigenartiges Gefühl verspürst, kannst du einen Arzt oder ein Spital aufsuchen. Während der gesamten Schwangerschaft sind Krankenkasse, Arzt und Hebamme deine professionellen Begleiter. Auf das Fachpersonal kannst du dich verlassen.

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