• DE  > 
  • Coronavirus  > 
  • Coronakrise - Ihr leistet Grossartiges! Tipps für Familien

Coronakrise - Ihr leistet Grossartiges!

Coronakrise © goodluz - AdobeStock.com

Kontaktsperre, Homeoffice, keine Betreuung durch die Grosseltern, kein Besuch im Zoo oder Ausflüge am See. Alle leiden unter den strengen Auflagen. Alle mussten sich an den neuen Alltag gewöhnen und sich neu organisieren. Jetzt heisst es stark sein und als Familie zusammenhalten. Wir verraten dir, was Familien in diesen Zeiten machen können.

Anzeige

Soziale Kontakte digital pflegen

Der Besuch der Grosseltern ist nicht gestattet. Besonders schlimm trifft das Familien, die auf die Unterstützung von Oma und Opa angewiesen sind. Oder das Baby gerade erst zur Welt gekommen ist und die Grosseltern das Enkelkind nicht besuchen dürfen...

Glücklicherweise bieten moderne Kommunikationstechniken viele Wege, um dennoch in Kontakt zu bleiben. Ein Videoanruf beispielsweise vermittelt das Gefühl trotz grosser Distanz zusammen zu sein. Natürlich fehlt die persönliche Nähe. Doch die vertrauten Stimmen zu hören und die Gesichter zu sehen, bewirkt meist Wunder.

Wie wäre es, ein kleines Videotagebuch zu führen? Das kannst du regelmässig schicken und so sind die Grosseltern dennoch ein bisschen mit dabei. Kleinkinder, die schon sprechen, sollten in jedem Fall bei den Anrufen dabei sein. Sie können von ihren kleinen Erlebnissen berichten. Zudem könnt ihr mit der guten, alten Post selbst gemalte Bilder vom Kind an die Grosseltern schicken.

Eine klare Struktur schaffen, um dem Koller vorbeugen

Wichtig ist es, einen neuen Alltag zu schaffen und somit eine neue Struktur. Für Kinder ist das sehr wichtig. Routine schafft Geborgenheit und vermittelt Sicherheit. Da der ursprüngliche Alltag nicht mehr vorhanden ist, gilt es neue Wege zu suchen.

Tipps für Familien:

  1. Feste Zeiten für die Bettruhe beibehalten.
  2. Zeit für die Mahlzeiten festlegen und nach besten Möglichkeiten einhalten.
  3. Spielzeit verschieden gestalten (hier gibt's 51 tolle Spielideen!). Dein Kind sollte dennoch hin und wieder allein spielen.
  4. Spaziergänge wann immer möglich unternehmen.
  5. Kleine Dinge sammeln und ein Album erstellen.
  6. Gemeinsam etwas Sport treiben. Dazu gehört auch tanzen! Bewegung zur Musik fördert positive Gedanken und tut garantiert allen gut.

Es wird nicht immer funktionieren. Das muss es auch nicht. Dein Kind spürt sehr wohl, dass es eine schwierige Situation ist. Sicher sind auch schwere Tage dabei. Die gehen vorüber und sind vollkommen normal.

Auszeit nehmen - Die eigenen Bedürfnisse nicht vergessen

Vergesst bei all der Fürsorge dennoch nicht, dass auch ihr Menschen seid und Bedürfnisse habt. Schafft euch selbst winzige Auszeiten. Sei es für ein Vollbad, eine halbe Stunde in einem guten Buch schmökern oder einfach mit Freunden allein telefonieren. Geht eine Runde joggen oder schaut mal wieder einen Lieblingsfilm. Abstand von der Familie ist in Zeiten des Coronavirus sicher schwer umzusetzen. Seid kreativ und orientiert euch neu. Es ergeht vielen Familien nicht anders.

Rückschläge akzeptieren

In schweren Krisen ist es nicht selten, dass Kleinkinder plötzlich wieder alte Angewohnheiten annehmen, die sie eigentlich schon abgelegt hatten. Es ist durchaus möglich, dass ein Kind wieder einnässt. Rückschläge in der Sprachentwicklung treten auf und mitunter kommen wieder schlaflose Nächte hinzu. Sieh es nicht zu streng. Denn all das sind Zeichen des Kindes, dass es besonders jetzt viel Geborgenheit und Sicherheit braucht. Es ist kein Weltuntergang, wenn der kleine Prinz im Elternbett schläft oder die kleine Maus zwei Kuscheltiere mehr im Bett haben möchte. Kinder akzeptieren die neue Situation mit unterschiedlichem Verhalten.

Positive Zeichen setzen

Ganz wichtig sind positive Gedanken und Zeichen setzen. Eine Dauerbeschallung von Eilmeldungen rund um das Coronavirus sind fatal für die jüngsten Familienmitglieder. Sieh dir daher die Nachrichten lieber allein an. Viele entdecken in dieser Zeit die Schönheit der kleinen Dinge wieder, wie beispielsweise einen Sonnenuntergang betrachten oder über eine blühende Wiese spazieren.

Hat sich euer Alltag nicht etwas entschleunigt? Gerade Kinder sind oft zufriedener, wenn sie einfach nur frei spielen dürfen, als wenn sie einen durchorganisierten Nachmittag mit vollem Programm hinter sich haben.


Das Coronavirus wird uns alle noch lange begleiten und beschäftigen. Machen wir das Beste daraus. Denn was in diesen Zeiten wirklich zählt, ist die Gesundheit! Alles andere findet sich zu gegebener Zeit.

Tags:

Deine Bewertung:

5/5 (2 Stimmen)

KOMMENTARE (0)