Wann beginnt die Geburt?

Den genauen Geburtstermin berechnen: Das macht der Arzt als erstes, wenn deine Schwangerschaft festgestellt ist. Die meisten Babys halten sich aber nicht daran.

Nur die wenigsten Babys kommen pünktlich mit Ablauf der 40. Schwangerschaftswoche auf die Welt. Daher solltest du ab der 35. Schwangerschaftswoche die Geburtsanzeichen kennen und erahnen, dass es bald los geht und sich dein Baby auf den Weg macht.

Der Geburts-Countdown läuft

Ab der 35./36. Schwangerschaftswoche, zu dieser Zeit zeigen die Senkwehen als frühe Zeichen an, dass sich das Baby auf die richtige Position für die Geburt begibt.

Die Senkwehen sorgen dafür, dass das Kind mit dem Kopf tief im mütterlichen Becken liegt. Du fühlst die Senkwehen manchmal als leichte Spannung oder als Ziehen in Bauch oder Rücken. Liegt das Kind tiefer, drückt es nicht mehr so auf den Magen und die Lunge. Vielleicht musst du allerdings ab jetzt häufiger auf die Toilette, da der Druck auf Darm und Blase stärker ist. Manchmal senkt sich das Kind aber auch erst kurz vor der Entbindung ins Becken. Dein Gebärmutterhals wird ebenfalls weicher, es kann vorkommen, dass sich der Muttermund bereits ein wenig öffnet. Der Schleimpfropf, der die Gebärmutter verschliesst, kann ebenfalls abgehen. Vielleicht spürst du den Ausfluss, dieser kann sogar ein bisschen blutig sein. Die Hebamme sagt dazu: "Das Baby zeichnet".

Deine Seele stellt sich auf die Geburt ein

Zwar lässt sich der Geburtstermin berechnen, doch deine Seele spürt, wann es Zeit ist. Manche Frauen haben dann den Drang, ihr Zuhause noch einmal richtig schön für das Baby zu machen. Andere Frauen werden unruhig, können nicht mehr gut schlafen und „tigern“ hin und her. Damit bündeln dein Körper und deine Seele alle Energie, weil sie spüren, dass die Geburt bald beginnt, auch wenn noch keine Geburtsschmerzen oder Wehen für dich zu spüren sind. Du kannst ab der 35. Schwangerschaftswoche viele frühe Zeichen dafür wahrnehmen, dass deine Schwangerschaft bald zu Ende gehen wird.

Das Kind gibt das Signal für die Geburt

Hier sind sich die Experten einig: Zwar lässt sich der Geburtstermin berechnen, doch das Kind selbst gibt das Signal für den Start. Es werden Hormone ausgeschüttet, durch die die ersten Wehen als frühe Zeichen ausgelöst werden. Kommen die Wehen regelmässig, kannst du dir sicher sein, dass es losgeht. Bald werden die Abstände kürzer. Doch so unterschiedlich wie Frauen sind, so unterschiedlich sind die Geburtsschmerzen, die sie wahrnehmen. Wenn du nicht sicher bist, ob du richtige Wehen hast, kannst du in eine Badewanne mit warmem Wasser steigen. Sollten die Wehen dann stärker werden, ist deine Schwangerschaft bald zu Ende. Jede zehnte Geburt beginnt allerdings mit einem Blasensprung: Im Unterschied zu Urin kannst du das Tropfen des Fruchtwassers nicht einfach stoppen. Die Hebamme bestimmt mit einem Test, ob es wirklich ein Blasensprung war. Danach beginnen bald die Eröffnungswehen mit den Geburtsschmerzen.

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