Welcher Zucker ist am "gesündesten"?

Zucker, auch Glucose genannt, ist ein wichtiger Energielieferant: Fehlt dieser im Ernährungsplan der Familie, würde dieser nicht vollständig sein. In allen natürlichen Lebensmitteln steckt Zucker in all seinen Variationen, wie Fructose, Glucose und Kohlenhydrate - aus denen bei der Verdauung auch wieder Glucose entsteht. Ein Zucker wird dann als „gesunder Zucker“ bezeichnet, wenn er dem Körper lebensnotwendige Energie liefert.

Zu viel Zucker ist ungesund

Auch in Kartoffeln, Getreide, Fisch und Fleisch steckt Zucker. Werden normale Mengen davon verzehrt, schadet dies dem Körper der Kinder nicht. Wird jedoch kiloweise davon in der Familie verzehrt, kann auch dieses Übermass an hochwertigen Kohlenhydraten und gesundem Zucker den Körper überlasten und krank machen. 

Während ein gesunder Zucker, der in Obst und Gemüse von Natur aus enthalten ist, den Blutzuckerspiegel nur langsam ansteigen lässt, schüttet die Bauchspeicheldrüse grosse Mengen an Insulin aus, wenn sich industriell hergestellte Fructose oder Glucose in den Nahrungsmitteln befindet. Wird der Körper ständig mit diesem ungesunden Zucker konfrontiert, wird die Bauchspeicheldrüse mit der Zeit überfordert. Sie produziert dann nicht mehr genug Insulin, so dass die Zellen nach und nach dagegen resistent werden - und ein Diabetes kann entstehen.

Gesunde Alternativen zum klassischen Zucker

Kinder lieben süsse Dinge. Das wissen alle Eltern. Da scheint Süssstoff ein geeignetes Mittel als Zuckerersatz zu sein. Dieser wird synthetisch hergestellt, süsst stark und hat keine Kalorien. Leider suggeriert der Süssstoff dem Gehirn, dass es die Bauchspeicheldrüse aktivieren und Insulin ausschütten müsse. Doch es kommt nichts - und Heisshungerattacken sind die Folge. Süssstoff macht dick. In der Tierzucht wird dieser Effekt genutzt, so dass die Tiere schneller gemästet werden können.

Dagegen können die Zuckeraustauschstoffe Sorbit, Mannit, Maltit, Xylit, Isomalt und Stevia als "gesunder Zucker" bezeichnet werden. Sie werden normalerweise aus natürlichen Rohstoffen gewonnen und sind Kohlehydrate. Zwar sind sie nicht ganz so süss wie der Haushaltszucker, doch mit ihnen lässt sich ein gesunder Ernährungsplan einhalten. Schliesslich willst du deinem Kind auch einmal etwas Süsses anbieten - das ist mit diesem Zuckerersatz möglich.

Süsses nicht verbieten

Dass zu viel Zucker ungesund ist und nur in geringen Mengen im Ernährungsplan vorkommen sollte, ist allen Eltern bekannt. Doch jedes Kind hat süsse Vorlieben, das ist evolutionär bedingt. Gesunde Naschereien mit gesunden Alternativen sind hier eine mögliche Lösung. Und wie erwähnt - die Menge macht es aus.

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