Was hilft bei Sonnenbrand?

Ein guter Sonnenschutz ist sowohl für Eltern unerlässlich, als natürlich auch für Kinder. Doch selbst bei einem äusserst verantwortungsvollen Umgang mit Sonnenschutzmitteln und Co. kann es mal zu einer Verbrennung der Haut kommen. Was du dann tun kannst, um schnell die Schmerzen zu lindern und was wirklich hilft, erklären wir dir in diesem Beitrag.

Was hilft gegen Sonnenbrand?

Ein Sonnenbrand ist sehr heimtückisch und zeigt erst einige Stunden nach dem Aufenthalt in der Sonne sein volles Ausmass durch die schmerzhaften Rötungen der Haut. Die verbrannten Stellen schmerzen bei jeder Berührung, sie spannen, sind heiss und eventuell sogar geschwollen. Ein Sonnenbrand ist in der Tat nichts anderes als eine Verbrennung der Haut ersten Grades. Geht die Hautverbrennung bereits mit einer Blasenbildung einher, so sprechen Experten schon von Hautverbrennungen zweiten Grades.

Erste Hilfe bei Sonnenbrand für die ganze Familie

Hast du auch nur den leisesten Verdacht, das sich bei deiner Familie ein Sonnenbrand entwickeln könnte, solltet ihr schnell ein schattiges Plätzchen aufsuchen und die starke Sonneneinstrahlung weitgehend meiden. Zeigt sich nach einiger Zeit tatsächlich ein Sonnenbrand, helfen kalte feuchte Umschläge dabei, die Schmerzen zu lindern. Doch Vorsicht: Benutze kein Eis, denn durch die extreme Kälte wird die Haut zusätzlich gereizt. Ein in kaltes Wasser getränktes Leinentuch lindert das brennende Gefühl auf den betroffenen Stellen. Inwiefern eine kalte Dusche gut von der verletzten Haut vertragen wird, ist Einzelfall abhängig. Wenn sich dein Kind wohl dabei fühlt, spricht generell nichts dagegen.

Anschliessend solltest du eine After-Sun Lotion auftragen, um der gereizten Haut mit der Creme Feuchtigkeit zuzuführen. Sei nicht zu sparsam mit der Lotion und trage sie ruhig schön dick als Hautschutz auf, denn sie kühlt zudem und kann deshalb weitere Schmerzen lindern. Auch Lotionen mit Ringelblume oder Panthenol fördern die Wundheilung bei einem Sonnenbrand, sowie Gels auf Aloe Vera Basis sorgen für einen guten Hautschutz. Achte aber bitte unbedingt darauf, dass die Produkte auch für die ganze Familie geeignet sind. Erhältlich sind diese speziellen Gels in Apotheken.

Weil ein Sonnenbrand dem Körper immer viel Flüssigkeit entzieht, solltest du ausserdem darauf achten, dass dein Kind viel trinkt, um den Flüssigkeitsverlust wieder auszugleichen.

Kühlend und beruhigend für die Haut wirken Kompressen mit Quark, Joghurt, Buttermilch oder Kamillentee. Auf Milchprodukte reagieren einige Kinder aber allergisch darauf – prüfe es vorher an einer kleinen Hautstelle. Von Puder oder stark fetthaltigen Cremes ist dringend abzuraten.

Sonnenbrand bei Kinder: Wann zum Arzt?

Tritt beim Baby ein Sonnenbrand auf, so ist generell ein Arztbesuch ratsam. Stellst du bei deinem Kleinkind einen starken Sonnenbrand fest oder ist eine grössere Fläche von der Rötung betroffen, solltest du auch einen Kinderarzt aufsuchen, um den Sonnenbrand fachgerecht behandeln zu lassen. Meist werden spezielle Salben als Hautschutz verschrieben.

Hat das Kind Anzeichen eines Sonnenstichs, wie Kopfschmerzen, Fieber, Erbrechen, Übelkeit und Kreislaufbeschwerden oder treten Allergiesymptome auf wie Pusteln, Juckreiz oder Schwellungen auf, sollte der Arzt ebenfalls unbedingt zu Rate gezogen werden.

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