Restaurantbesuch mit Kleinkindern: 10 Tipps

Das Essen in einer anderen Umgebung bringt meist etwas Schwung in den Familienalltag. Je besser ein Besuch im Restaurant mit kleinen Kindern vorbereitet ist, desto entspannter verläuft er (meistens). Wir haben dir hier Tipps zusammengetragen - die wir von verschiedenen Mamis und Papis zum Thema Auswärts-Essen erhalten haben. Vielleicht hast du auch noch einen Input für andere Eltern?

1. Restaurant auswählen

Die Kleinen sind meist dort zufrieden, wo sich die Eltern wohlfühlen. Ideal sind natürlich Restaurants, die kinderfreundlich eingerichtet sind. Bieten sie Kindersitze, Hochstühle und Kinder-Menus an, so kannst du davon ausgehen, dass auch das Personal auf Kinder eingestellt ist. Natürlich wäre eine Kinderecke zum Spielen ideal. Besuche die Website, dann hast du schon mal einen ersten Eindruck von dem Wirtshaus. 

2. Entspannte Atmosphäre

Kinder sind das Essen zuhause mit der Familie gewohnt. Je entspannter Eltern auch in einem Restaurant sind, desto entspannter sind auch die Kinder.

3. Essen

Eltern sind immer die Vorbilder der Kinder. Das kannst du auch während den Mahlzeiten beobachten - schon bald möchten kleine Kinder das Besteck selber in die Hand nehmen. Sprösslinge unter zwei, drei Jahren essen dennoch vorrangig mit den Händen. In italienischen, spanischen oder indischen Restaurants gibt es quasi kindgerechte Beilagen. Pizzastücke, Fladenbrot, Antipasti, Gemüsesticks, etc. kann der Nachwuchs ohne Bedenken mit den Händen geniessen. 

4. Geeigneten Tisch reservieren

Reserviere frühzeitig einen "kinderfreundlichen" Tisch mit einem Kindersitz oder Kinderstuhl - möglichst in einer ruhigeren Ecke.

5. Mit Kindern spontan sein

Es gibt in einer unbekannten Atmosphäre viele Überraschungen. Manchmal fühlen sich die Kinder unwohl und beginnen zu weinen. Dies kann ein Zeichen dafür sein, dass ihnen alles zuviel wird oder sie sich langweilen. Diese Situationen gibt es bei jeder Erziehung. Sorge für Ablenkung: Vielleicht hast du etwas zum Malen oder Anschauen dabei, ein Kuscheltier das trösten kann oder ein Bilderbuch, das dein Kind gerne ansieht? 

6. Praktische Utensilien

Sollte das Essen lange auf sich warten lassen und dein Kind wird ungeduldig, so hilft folgendes: 

  • Unterhaltung mit dem Kleinen
  • Kuscheltier
  • Kleine Figuren 
  • Besuch des Spieleckens, wenn es dann auch einen hat
  • Kinderbuch
  • Papier und Malstifte
  • Kleines Puzzle

7. Tipps für Personal

Bitte den Kellner, nicht direkt nebem dem Kind zu servieren. So kann dein Sprössling alles aus sicherer Entfernung betrachten.

8. Handyfreies Essen

Geniesse das Essen mit deiner Familie ohne von deinem Handy gestört zu werden. Konzentriere dich auf das Wesentliche und erfreu dich an den schönen Momenten - erwarte aber nicht, dass alles so perfekt abläuft wie im Film oder in der Werbung ...   

9. Geeigneten Zeitpunkt wählen

Gehe am besten dann auswärts essen, wenn nicht gerade Hochbetrieb ist: Je früher, desto besser. So bringst du auch die Abendrituale deines Kindes nicht durcheinander und das Schlafengehen klappt besser. Dein Kind sollte beim Restaurantbesuch weder zu hungrig, noch zu müde sein.  

10. Cool bleiben

Ein genervter Blick vom Nachbarstisch kann Eltern nervös machen. Doch ein Kind stösst eben mal ein Glas Wasser um, kleckert, isst mit den Händen und "spricht" eben nicht im Flüsterton. Damit müssen auch die anderen Gäste auskommen. Stört ein Kind aber bewusst mit erhöhter Aufmerksamkeit andere Gäste, müssen die Eltern ruhig aber konsequent eingereifen und versuchen, das Kind abzulenken. Kinder müssen lernen, Regeln einzuhalten und auf andere Rücksicht zu nehmen. Häufig hilft auch ein kurzer Spaziergang auf Mami's oder Papi's Arm vors Restaurant.

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KOMMENTARE



Einen Spaziergang im Restsurant finde ich nicht sinnvoll, ermuntert nur dazu es auch ohne Eltern zu machen und dann andere Gäste zu stören. Tisch nah beim Ausgang? Wozu? Ist ehr unruhig dort, Leute kommen und gehen und man ist sehr im Weg. Ebenso finde ich nicht, dass das Kind schon gegessen haben soll. Erstens macht man den Ausflug zusammen und zweitens ist das Kind beim Essen auch beschäftigt was mehr Ruhe für die Eltern reinbringt. Natürlich sollte das Kind nicht lange Hunger leiden und ein paar Cracker zur Überbrückung der Wartezeite sind ideal.

Baumann |