Zeitumstellung Sommerzeit mit Babys und Kindern

Alle Experten sind sich einig: Der Schlafrhythmus und immer wiederkehrende Rituale sind für Kinder und ein Baby das Allerwichtigste. Ein Kleinkind braucht diese Gewohnheiten, um sich an den Tagesablauf zu gewöhnen und vor allem um ruhig schlafen zu können. Damit es bei der Zeitumstellung nicht zu Schlafstörungen kommt, können die Eltern einiges beachten.

Am 25. März von zwei Uhr auf drei Uhr

Am 25. März wechseln wir von der Winterzeit in die Sommerzeit. Das bedeutet, dass du am Sonntag, den 25. März die Uhr morgens von zwei Uhr auf drei Uhr umstellen solltest. Dies bedeutet, dass wir eine Stunde von unserem Wochenende verlieren. 

Keine Zeitumstellung bei der inneren Uhr

Während die Zeitumstellung schon für die meisten Erwachsenen Jahr für Jahr eine unangenehme Angelegenheit ist, können sie jedoch mit dieser Problematik relativ gut umgehen. Einem Kleinkind oder gar einem Baby fällt diese Umstellung nicht so leicht, auch wenn sie von der eigentlichen Zeitumstellung auf die Sommerzeit gar nicht so viel mitbekommen. Schliesslich schlafen sie dann, wenn sie müde sind und sie lassen sich ihren Rhythmus nicht diktieren.

Hat man sich im Winter an feste Zeiten und einen klaren Rhythmus gewöhnt - was das Stillen, das Abendessen und das Fertigmachen für das Bett angeht - so wird er mit der Zeitumstellung wieder durcheinander gebracht, bzw. um eine Stunde verschoben. Zwar weiss ein Kleinkind nicht, wann es wie viel Uhr ist, doch seine innere Uhr funktioniert ziemlich perfekt. Deshalb hat ein Baby oftmals schon Schwierigkeiten, wenn sich bestimmte Rituale um 15 Minuten verschieben. Die Umstellung auf die Sommerzeit kann also Schlafstörungen verursachen.

Hilfreiche Tipps für die Zeitumstellung

Damit die Umgewöhnung auf die Sommerzeit ohne Probleme klappt, können Eltern ein paar Tipps befolgen. Bei Kleinkindern empfiehlt es sich, sechs Tage vor der Umstellung bereits Stück für Stück die Zeiten abzupassen. Das heisst, dass du dein Kind sechs Tage vor der Zeitumstellung einfach zehn Minuten früher als sonst ins Bett bringen solltest. Fünf Tage davor dann 20 Minuten früher als üblich. Bei Babys sollte man bereits 12 Tage im Voraus damit beginnen und die Zeitschritte demnach halbieren. Das gleiche Verfahren solltest du mit Mahlzeiten und sonstigen Ritualen durchführen. Ebenfalls hilfreich ist es, den Kindern in der Früh direkt die Helligkeit zu zeigen. Ausserdem empfehlenswert: Abends keine schwere Kost und keine aufregenden Gute-Nacht-Geschichten.

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